Author: <span class="vcard">Ricarda Peter</span>

Tent Ridge in Kananaskis: Eine meiner Lieblingswanderungen in den Rockies

Tent Ridge in Kananaskis: Eine meiner Lieblingswanderungen in den Rockies

Gibt es irgendwo einen Hügel, will ich nach oben – denn nichts macht den Kopf so frei wie ein stundenlanger Aufstieg. Dieses Mal wurde es die Tent Ridge Wanderung im Kananaskis Gebiet. Ich mag ja Wanderungen mit einem Ridge, wo man drauf entlang wandert und […]

Mount Yam Kananaskis: Ein fast tödliches Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

Mount Yam Kananaskis: Ein fast tödliches Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

BEEINDRUCKEND. Mount Yam in Kananaskis – ist wie alle Wanderungen in Kanada, eindeutig technisch, ziemlich wild und mit viel Klettern – einer dieser Wanderungen, wo man einfach dankbar ist, am Leben zu sein. Der Weg beinhaltet steiles Gelände, eine Chimney Sektion, das ist ein Schornstein […]

Grizzly Peak Kananaskis: Ein Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

Grizzly Peak Kananaskis: Ein Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

BEEINDRUCKEND.  Der Grizzly Peak in Kananaskis – ist wie alle Wanderungen in Kanada, ziemlich wild, ohne Markierungen und Kennzeichnung des Wanderwegs und ziemlich steil – einer dieser Wanderungen, wo man einfach dankbar ist, am Leben zu sein.  Der Weg bietet steiles Gelände, einzigartige Aussichten auf Berggipfel, alpine Wiesen und Wildtiere.

Das Wandern war ein Abenteuer … Eigentlich ist das eine Untertreibung.  Ich hatte einen Tag vorher einen Freund vom Flughafen abgeholt und wollte ihn nun auf seine erste große Bergwanderung nehmen, habe ihn aber in eine super beängstigende Situation gebracht. Schon am Anfang ging es steil hinauf und dem Guten ging schnell die Puste aus, dann schüttete der Himmel auch noch Unmengen an Wasser aus und wir mussten uns unter einem Baum unterstellen. Nach 15 Minuten war das Unwetter vorbei und wir konnten weiter. Schnaufend und schimpfend stiefelte er hinter mir er, bis wir vor einer wahnsinnig steilen Rinne standen, die mit losem Gestein und Geröll bedeckt war, und die wir hinauf klettern mussten, wie üblich in Kanada. Da hatte der Gute genug. Wir waren gerade 1/4 des Weges gewandert, aber da konnte und wollte er nicht mehr hinauf! Wenn man nicht in den Bergen groß geworden ist, dann muss man sich erstmal an die Höhe gewöhnen.

Aber erstmal möchte ich allgemeine Informationen geben, was du über das Wandern auf dem Grizzly Peak Trail wissen musst und was dich erwartet, wenn du den Grizzly Peak bewandern möchtest.

Bevor du im Kananaskis Gebiet wandern kannst, benötigst du ab 2021 einen Kananaskis Conservation Pass, um das Gebiet zu betreten. Wie überall in der Natur von Kanada, schleichen auch hier viele Bären herum. Trage immer Bärenspray mit dir herum, auch wenn ich diese Saison schon fast 30 Bären gesehen habe und es noch nicht gebraucht habe, kann man nie wissen.

Grizzly Peak liegt im Kananaskis Gebiet, am Highway 40 (AKA Kananaskis Way).  Der Ausgangspunkt des Wanderwegs befindet sich etwa eine Autostunde von Banff, 45 Minuten von Canmore und etwa 1,5 Stunden von Calgary entfernt ist.

Es gibt kein Shuttle, das dich durch das Kananaskis Gebiet bringt, du musst schon ein Auto mieten.

Wenn du Kananaskis Country außerhalb der Sommermonate besuchen möchtest, überprüfe online, ob die Straße geöffnet ist.  Nur ein Teil der Autobahn wird in den Wintermonaten geräumt.

 

 Über den Grizzly Peak: Scrambles in Kananaskis

 Entfernung: 8 km hin- und zurück

 Höhenunterschied: 1.035 m

 Art des Trails: hin und zurück 

 Bewertet: hart

 Geschätzte Zeit: 4-4,5 Stunden

 

Der Wanderweg beginnt gleich beim Parkplatz. Zwischen Grizzly Creek und Hood Creek. Einen richtigen Parkplatz gibt es nicht, man stellt das Auto auf dem Seitenrand im Grünen ab und schon gehts steil hinauf! Serpentinen gibt es auch nicht, es geht gleich von Anfang an steil bergauf und man beginnt schon am Anfang schwer zu atmen und zu schwitzen. Der Anfang führt durch Wald und ist nicht gekennzeichnet, ich habe mich erstmal verlaufen und als ich 1km geradeaus spaziert war, dachte ich, das kanns nicht sein, das muss ja irgendwann mal wieder hochgehen! Also wieder zurück und den anderen zwei Wanderen gefolgt, die dann zufällig da waren. 

Nachdem ich eine Stunde durch Wald geklettet war, kam ich an einen kleinen Klippenfelsen, an dem man hochklettern muss, nichts für Menschen mit Höhenangst. Mein Freund aus Deutschland, der bis dahin schwer keuchend hinter mir her gestampft war, entschied dann auch, das wars, da kann er nicht hoch. 

Plötzlich litt er an Höhenangst, wie er gerade herausgefunden hatte. Ich kraxelte weiter, mit Freundin und Ehemann, weiter steil hinauf, nun auf Felsen und Geröllhalden, wo ich meine Hände gebrauchen musste, aber es gibt schlimmere Wanderwege in Kanada. Und wenn es Grasflecken gibt, dann kann man die benutzen, um einen besseren Halt zu haben. Und dann kommt man zu einer grünen Wiese und kann dann erstmal aufatmen, bevor es weiter hoch auf den Gipfel geht.

 

Auf den Gipfel hat man wirklich eine 360 Grad Aussicht. 

Ich liebe es einfach zu wandern. Ich mag es mich auf die Gipfel zu schleppen, umkehren wäre nicht drin. Einmal angefangen, muss ich es beenden. Ich mag mich herauszufordern und am nächsten Tag erschöpft aufzuwachen, quasi im Zombie Mode, halb tot vor Muskelkater in den Waden, nicht vom hochlaufen, nein vom runterlaufen, aber ich mag das Gefühl von Freiheit was mich überkommt, wenn ich mich auf einen Gipfel geschleppt habe und einfach nur noch über die Aussicht staune, auch wenn es manchmal keine gibt, weil Wolken alles ruinieren müssen. Ich liebe es einfach. Einmal in den Bergen, immer in den Bergen.


Und dann muss man auch wieder herunter, ich finde das schlimmer als rauf, weil man nun die Steile sieht, Konzentration braucht, um auf dem Geröllfeld nicht herunterzurutschen und sich auf jeden Schritt konzentrieren muss. Das führt bei mir immer zu extremen Muskelkater in den Waden und Oberschenkeln, dass ich mich am Tag bewege, als laufe ich auf Stelzen.

Impfzwang in Kanada: Mein neues ‘freies’ Leben

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Schon klar. Covid ist gefährlich und nur die Impfung kann uns retten. Aber was, wenn man sich nicht impfen lassen möchte, weil man Angst vor Langzeitschäden hat! Was bedeutet es, die freie Wahl zu haben, in einem Land wie Kanada! 15 Minuten warte ich in […]

Mit dem Fahrrad zum Emerald und Moraine Lake

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Die Skisaison war zu Ende und dann hockte ich in Kanada und musste mir Sommeraktivitäten überlegen. Von einem Freund bekam ich ein Fahrrad geliehen. Ein Citybike, kein super schickes teures Roadbike, mit dem hier alle herumradeln und was wahrscheinlich mehr kostet, als mein alter Audi, […]

Veganes und Keto freundliches 4-Zutaten- Kokosnussbrot

Veganes und Keto freundliches 4-Zutaten- Kokosnussbrot

200 Gramm (1 und 1/2 Tassen) Mandeln (im Mixer zu Mehl mahlen)
3/4 Tasse Leinsamenmehl
7 EL (49 g) Kokosmehl
3 EL (15 g) ganze Leinsamen
3/4 TL feines Meersalz
500 ml (2 cups) Wasser

1). Form einfetten.

2). In einer großen Schüssel die Nüsse, das Leinsamenmehl, das Kokosmehl, die Leinsamen und das Salz vermischen.

3). Wasser hinzufügen und rühren. Der Teig wird sehr dick und steif sein.

4). Den Teig in die vorbereitete Auflaufform geben und die Oberseite glätten.

5). Den Ofen auf 200 ° C vorheizen.

6). 55 bis 65 Minuten backen, bis sich das Brot trocken anfühlt, gebräunt ist und beim Klopfen hohl klingt.

7). 15 Minuten lang abkühlen lassen. Vor dem Schneiden vollständig abkühlen lassen.

Kokosnuss Schokoladen Cookies

Kokosnuss Schokoladen Cookies

Es kann nicht genug Schokoladenkeksrezepte geben. Und dieses ist besonders einfach zuzubereiten, absolut köstlich und natürlich einzigartig. 80 g (1/2 cup) Datteln 220 ml (1/2 cup) Pflanzenmilch 64 g (1/4 cup) Mandelbutter 37.5 g (1/3 cup) Kokosmehl 1 TL Backpulver 56 g (1/4 cup) Schokoladenchips […]

Afrikanische Brownies, vegan, gluten- und zuckerfrei

Afrikanische Brownies, vegan, gluten- und zuckerfrei

235 g (1 1/3 cup) Datteln 2 EL Mandelbutter 120 ml (1/2 cup) ungesüßte Mandelmilch 65 g (2/3 cup) Kakaopulver 450 g Kürbispüree 100 g (1 cup) Mandelmehl 100 g (1 cup) Haferflockenmehl 2 TL Backpulver 1 EL Kürbisgewürz 1). Ofen auf 180 Grad (350 […]

Frühstückskekse, vegan und glutenfrei

Frühstückskekse, vegan und glutenfrei

30 g (1/8 cup) Kokosnussöl
3 EL Ahornsirup
1/2 TL Zimt
1 TL Vanilla Extract
60 g (1/2 cup) Mandelmehl
150 g (1 1/2 cup) Haferflocken
50 g (1/2 cup) Blaubeeren
10 g Preiselbeeren (optional)
160 ml (2/3 cup) ungesüßte Mandelmilch

1). Den Backofen auf 180 Grad (350 F) vorheizen.

2). Kokosnussöl schmelzen.

3). Kokosnussöl mit den restlichen Zutaten vermischen.

4). Die Blaubeeren und Preisenbeeren vorsichtig untermischen.

5). Ein gehäufter EL Teig zu einer Kugel formen, flach drücken und auf das Backblech legen.

6). 15 Minuten backen.

Lebkuchenkekse

Lebkuchenkekse

Zur baldigen Winterzeit habe ich gleich mal ein Lebkuchenrezept ausprobiert. Wie immer: Vegan und Gesund. 240 g (2 cups) Mehl 70 g Kokosnusszucker 2 EL Lebkuchengewürz 3 EL Ahornsirup 170 g Kürbispüree 30 ml Kokosnussöl ½ TL Backpulver 1). In einer Schüssel alle Zutaten miteinander […]

Frühstücksmuffin, vegan, glutenfrei und zuckerfrei

Frühstücksmuffin, vegan, glutenfrei und zuckerfrei

Die Tage werden kälter. Die Bäume kleiden sich in ein gelbes und rotes Blätterkleid und lassen ihre Blätter zu Boden rieseln und färben Kanadas Natur wunderbar bunt. So war ich mal wieder am Überlegen, was ich essen könnte. Ich hatte noch Kürbispüree und so entstanden […]

Seit 11 Jahren auf Weltreise –  auch das Coronavirus kann uns nicht aufhalten

Seit 11 Jahren auf Weltreise – auch das Coronavirus kann uns nicht aufhalten

Weltreise seit 11 Jahren

Mein Mann und ich sind seit 11 Jahren auf Weltreise. Ununterbrochen. Wir sind einmal um die ganze Welt gereist. Vor 7 Monaten sind wir nach Kanada gekommen, wo vor 11 Jahren unsere Weltreise begonnen hatte.
Als das Coronavirus ausbrach befanden wir uns in Calgary mit den Rocky Mountains vor der Haustür.
Ich war glücklich, weil ich Ski fahren durfte.
Dann brach das Virus aus. Erst hörte man davon nur in China, dann breitete es sich rasant in Europa aus. Fast zeitgleich traf es in Kanada ein, nachdem ein Mann von einer Reise nach China, einschließlich Wuhan, nach Toronto zurückgekehrt war.
Ehe wir uns versahen, saßen wir mit einem deutschen Pärchen im Lift, die vorm Karneval in Köln geflüchtet waren. Sie berichteten, dass es in Deutschland kein Toilettenpapier und keine Nudeln mehr gab. Aber stärkere Eskalationsstufen. Zu diesem Zeitpunkt gab es in dem 37-Millionen-Einwohner-Land noch keine Einschränkungen.

Wie Kanada mit dem Coronavirus umgeht

Nachdem Sophie Grégoire, die Ehefrau des kanadischen Regierungschefs Justin Trudeau, positiv getestet wurde, begaben sich beide vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne.
Nun sahen wir die ersten Auswirkungen. Im Supermarkt standen wir vor leeren Regalen. Toilettenpapier wurde Luxusgut.
Menschen trugen Masken. Alte Tanten warfen sich in die Regale, um den Abstand zu wahren.
Aus Europa überschlugen sich die Schreckensmeldungen. Unzählige Tote in Italien.
Dann machte unser Skigebiet dicht. Die Mitarbeiter wurden entlassen und mussten das Land verlassen.
Unser Regierungschef wandte sich an das Volk und sprach, wir sollten rausgehen und wandern gehen. Draußen unterwegs sein, würde uns gesund halten, aber als das alle taten, war es auch nicht recht. Die Nationalparks und Wanderwege wurden geschlossen. Dann die Provinzparks. Spielplätze. Tennisplätze. Man konnte nirgendwo mehr hin. Auch weltweit spitzte sich die Lage zu. Ländergrenzen wurden dichtgemacht, Visa weder ausgestellt noch akzeptiert, Flüge gestrichen, ganze Nationen in den Ruhemodus versetzt. Dann schränkte auch Kanada die Reisemöglichkeiten ein. Allgemeiner Hausarrest wurde verhängt. Zu Hause bleiben war die neue Devise.

Gestrandet in Kanada – die Lage spitzt sich zu

In einem Altersheim in Montréal wurden Dutzende Senioren dehydriert, unterernährt und in ihren eigenen Exkrementen gefunden. 31 verstarben. Die meisten Pfleger waren aus Furcht vor dem Coronavirus nicht mehr zur Arbeit gekommen. Das Altersheim war eine Luxusresidenz, deren monatliche Gebühr mehrere Tausend Dollar pro Bewohner beträgt.
Unsere Vermieter warfen uns aus der Wohnung. Wir fuhren 1200km in den Nachbarstaat British Columbia. Ich hatte Angst, die Polizei würde uns anhalten, aber unterwegs war alles ruhig. Auf der Hälfte des Weges übernachteten wir in einem Hotel. Frühstück gab es nicht mehr.
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Vancouver und setzten mit der Fähre zur Sunshine Coast über. Während der Überfahrt mussten wir im Auto bleiben.
Wir mieteten eine Hütte im Wald und konnten wieder wandern gehen und Natur saugen.
Aber an unserem Nummernschild erkannten die Anwohner, dass wir Ausländer waren. Dazu sprachen wir eine fremde Sprache. Als wir einmal wandern gingen, sagte ein Anwohner zu uns: “Touristen” Dann spuckte er auf dem Boden und schimpfte: “Ich möchte euch hier nicht haben! Verschwindet! Kommt nie wieder her!”
Wir fuhren nie wieder zu diesem Wanderweg.
In unserem Häuschen merken wir kaum etwas von der Corona Pandemie, nur wenn wir mit der Familie in Deutschland kommunizieren. Oder zum Einkaufen fahren. Am Straßenrand pranken Schilder mit Aufschriften: Tourist go home. We don’t want you here.
Einmal hielt uns eine Rollstuhlfahrerin mit Mundschutz ein Schild entgegen: “Tourist you are killing me”. Ein anderer Anwohner zeigte uns den Stinkefinger.
Die Lage spitzt sich immer mehr zu. Das ist erschreckend. Die Anwohner sagen, wir sollen gehen, aber wohin sollen wir denn gehen. Wir wohnen doch hier. Wir sind keine Touristen. Wir sind seit 7 Monaten im Land, aber das wissen die Anwohner nicht. Sie haben Angst und die Angst macht sie verrückt. Man kann es ihnen nicht verübeln. Die ganze Welt hat Angst. Wir auch. Vor den Menschen. Wir fühlen uns fremd und das ist kein schönes Gefühl. Zum ersten Mal auf unserer Weltreise fühlen wir uns nicht Willkommen.
Was weiter passiert, wissen wir nicht. In zwei Monaten müssen wir offiziell das Land verlassen, wir wollten auf einen Roadtrip durch die USA nach Costa aufbrechen, aber die Grenzen sind geschlossen.

Zurückgehen ist keine Option

Zurückgehen ist keine Option für uns. Wir sind schon seit 11 Jahren unterwegs. Wir haben uns, und damit alles was wir brauchen. Eine Rückreise wäre mit massiven Kosten und schlimmen Ungewissheiten verbunden. Zudem wüssten wir nicht, was wir in Deutschland machen könnten, was wir nicht auch hier machen können. Uns bleibt nur zu hoffen, dass bald alles wieder normal ist oder Kanada gewillt ist uns länger zu behalten. Wir geben nicht auf. Noch nicht!

Whistler – Eins der besten Skigebiete der Welt

Whistler – Eins der besten Skigebiete der Welt

Schon als wir morgens von Vancouver über den Sea-to-Sky-Highway knallen, an Bergen vorbei, ist die Aussicht überwältigend, die Kulisse des von Tausenden Lichterketten in Szene gesetzten Resorts atemberaubend. Rundherum glitzern mächtige Gletscher, wuchtige Gipfel ragen in den Himmel. Dann sind wir da und parken ein. […]

Rocky Mountains – Süchtig nach Schnee

Rocky Mountains – Süchtig nach Schnee

Mein Blick schweift über die weiß gezuckerten Gipfel der Rocky Mountains. Ich kann mich nicht sattsehen, es ist zu schön. Vor drei Jahren habe ich Ski fahren in Japan gelernt. Seitdem bin ich süchtig und Ski fahren ist meine Leidenschaft. Ich bin süchtig nach Schnee […]

Kicking Horse: Tiefschnee fahren ist wie Fliegen, nur besser.

Kicking Horse: Tiefschnee fahren ist wie Fliegen, nur besser.

Ich hocke im Auto und quäle meine Füße aus den Schuhen. Noch immer fallen die Schneeflocken vom Himmel. Sie fallen schon den ganzen Tag. Die Schwermut überkommt mich. Denn der Tag ist um. Es war ein schöner Tag. Einer der besten meines Lebens. Ich bin durch Tiefschnee gefahren. Dafür ist Kanada bekannt. Aber erst das Skigebiet Kicking Horse Mountain Resort machte es möglich.

In dem Skigebiet gab es keine gemachten Pisten, nur Schnee, unglaublich viel Schnee.
Ich habe noch nie so viel Schnee gesehen.
Die ersten Kurven waren holprig, fühlten sich durch den vielen Schnee ungewohnt an, wie damals, als ich vor drei Jahren Ski fahren lernte und das erste Mal auf den Brettern des Glücks stand.
Damals rutschte ich mehr auf den Hintern, anstatt das ich fuhr. Aber seitdem sind 3 Jahre vergangen und ich liebe Ski fahren. Es ist meine neue Sucht geworden. Ich bin 3 Monate im Lake Louise Ski Gebiet gefahren. Ich habe mich vorbereitet, denn Kicking Horse ist für Profis.

Überall gab es Klippen und Skifahrer die sich von eben diesen Klippen hinunterstürzten. Ich fuhr mit der Gondel nach oben und auf wackligen Beinen wieder nach unten. Es war die erste Fahrt, dann fing ich an zu genießen. Ich raste zwischen Bäumen entlang. Ich fuhr nicht. Ich flog. Denn durch Tiefschnee fahren ist wie fliegen, nur besser.

Ich fuhr mit der Gondel hinauf und hockte mich in den Stairway to Heaven Sessellift, der mich zu einer Treppe brachte, die auf den Gipfel des Berges führte, wo weitere Klippen darauf warteten, dass Verrückte sich hinunter stürzten, auf einem wunderschönen Pulverfeld. I can do it, brüllte ein Mann neben mir, setzte zum Sprung an und rauschte nach unten.

Es war wie im Traum. Was für ein schönes Ski fahren. Pulverschnee. Ich möchte nur noch Pulverschnee.

Kicking Horse, ich komme wieder.
Das ist kein Versprechen, das ist eine Drohung.

Eine Balloonfahrt ist das Highlight in Dubai

Eine Balloonfahrt ist das Highlight in Dubai

In Dubai macht man am besten eins, raus aus der Stadt und rein in die Wüste. Und so betrug es sich, dass ich 3.15 Uhr aus dem Bett fiel, mich fertigmachte und von Platinum Heritage abgeholt wurde. Dunkelheit lag über der Stadt, als wir über […]

Die längste Zipline der Welt

Die längste Zipline der Welt

Mein Herz klopft schnell. Wir nähern uns der Spitze des Berges. Ich befinde mich in den Jebel Mountains, im Norden der UAE. Hier versteckt sich die längste Zipline der Welt. Und mit der soll ich fahren. Drei Minuten lang. 2.8 Kilometer. 160 kmh schnell. Es […]

In eine Geschichte von TausendundeineNacht entfliehen

In eine Geschichte von TausendundeineNacht entfliehen

Du, du wirst Sterne haben,
wie sie niemand hat.

Als Kind las ich die Geschichten von TausendundeineNacht und träumte mich auf den fliegenden Teppich und flog durch die arabische Wüste, dem Morgenrot entgegen, während der Sultan in seinem Palast erwachte.

Nun, viele Jahre später sollte sich dieser Traum erfüllen, als das Auto von Platinium Heritage Safari mich abholt und der Stadt entfliehlt.
Schon sind die Häuser verschwunden und wir sind in der Wüste angekommen. Ich bekomme ein Tuch auf den Kopf gebunden, zum Schutz gegen die Sonne, die gnadenlos herunterbrennt. Dann hüpfe ich in einen Vintage Landrover und die Räder kämpfen sich durch den Sand.

Ich sehe berauschende Landschaft voller Sand, voller Magie. Die Wüste hat etwas Magisches. Man kann nicht aufhören, hinzuglotzen, man ist so fasziniert, dass man gar nicht merkt, wie die Sonne brennt. Dubai im Jahre 1950.

Ich habe es geschafft, der Zukunft zu entfliehen und in die Vergangenheit einzutauchen. Schon sehe ich Kissen, die mitten in der Wüste liegen.

Hier lasse ich mich nieder, hier findet die Show des Falken statt, der sich auf sein Essen stürzt. Der Falke war gar nicht heimisch in der UAE. Erst die Scheiche brachten ihn in die Emirate und verwendeten ihn zum Jagen.

Im Hintergrund liegen die Kamele in der Sonne, auch sie waren nicht heimisch. Die Scheiche importierten sie als Nutztiere, weil sie sich bestens eigneten, um mit ihnen die Wüste zu durchqueren. Sie können 113 Liter Wasser in 13 Minuten aufnehmen und dann 6-7 Monate ohne auskommen. Die Höcker werden kleiner, je länger sie nicht getrunken und gegessen haben.

Schon geht die Fahrt im Landrover weiter ins Beduinencamp, wo uns Kaffee und Datteln gereicht werden.

Ich liebe Datteln. Sie sind so süß, leicht bekömmlich und geben unendlich Energie. Am nächsten Stand wird arabisches Brot zubereitet. So lecker und gut. Der Magen schreit. Die Wüste macht hungrig. Schon gibt es Essen, Kamelfleisch, auf das ich dankend als Vegetarier verzichte und mich auf den Salat stürze und eine Show, wo die Scheiche über die Bühne tanzen.

Als ich mich auf den Kissen niederlasse, satt und glücklich und Shisha rauche, geht es auch schon wieder zurück, denn die Tour ist leider zu Ende. Viel zu schnell. Weil alles zu schnell vergeht, was schön ist.

Es macht die Wüste schön,
dass sie irgendwo einen Brunnen birgt.

Kein Abenteuer ist mir zu groß.

Kein Abenteuer ist mir zu groß.

Die letzten drei Wochen durfte ich im wilden Outback von Australien verbringen. Wo es fast keine Menschen gibt, nur Natur, unzählige Tiere und man selbst. Herrlich. Wo das Navi sagt: In 700 km rechts abbiegen. Es gab Momente, da sprang ich durch weißen und manchmal […]

Cook Islands meets my definition of paradise.

Cook Islands meets my definition of paradise.

We stayed 10 days on Rarotonga and we loved it right from the start. Rarotonga is stunning, ringed by turquoise lagoons and swaying palm trees. Lagoon cruises take you into paradise, where you’ll swim with colorful fish and have lunch on a deserted island. Hire […]

Tongariro Crossing – Der Zauber des Schicksalsberg

Tongariro Crossing – Der Zauber des Schicksalsberg

Es ist acht Uhr morgens und ich bin auf dem Weg Neuseelands berühmtesten Wanderweg entlangzuhüpfen. Meine Beine wissen noch nichts davon, sonst würden sie mit mir umkehren.
Ich habe mich auf Neuseelands Nordinsel in einer garstig-schönen Vulkanlandschaft verirrt, die wie nicht von dieser Welt wirkt.
Drei Vulkane thronen aus dem Plateau heraus: der uralte zerklüftete Mount Tongariro, nach dem auch der Nationalpark benannt ist, Mount Ruapehu, mit über 2.700m der höchste Vulkan der Nordinsel, auf dem ich drei Monate lang mit Brettern auf weißem Pulver sauste und der perfekt kegelförmige Mount Ngauruhoe, besser bekannt als „Mount Doom“ oder „Schicksalsberg“ aus „Herr der Ringe“. In dieser steinigen Einöde fanden seinerzeit die Dreharbeiten statt, hier tummelten sich ganze Ork-Armeen und ein beringter Hobbit, hier entschied sich das Schicksal von Mittelerde.
Während mir das alles durch den Kopf rauscht, falle ich aus dem Auto und blinzele müde in die Morgensonne. Es scheint ein sonniger Tag in Mordor zu werden, an diesem Morgen im November.
Der Tongariro Crossing ist eine der beliebtesten und spektakulärsten Tageswanderungen Neuseelands, bei der man das Tongariro-Vulkanmassiv überquert. Die Wanderzeit beträgt 8 Stunden, zieht sich 19 Kilometer lang und erstreckt sich über 1.000 Höhenmeter. Es ist machbar, man muss sich einfach von seinen Beinen hochschleppen lassen. Es ist anstrengend. Aber man kann alles schaffen, wenn man nur will.
Ich bin nervös. Ich habe nicht gut geschlafen und frage mich ob ich auf halbem Weg an den Hängen des Mount Doom zusammenbreche. Ich und all die anderen Wanderer, die sich an diesen Morgen an diese Wanderung trauen. Einige mit riesigen Rucksäcken, wo ich mich frage, was so ungeheuer wichtig ist, dass sie es mit auf diese Wanderung schleppen. Ich sehe Touristen mit Flip Flops, die das ganze wohl zu leicht genommen haben.
Die ersten Meter sind leicht. Ich hüpfe einen leicht ansteigenden Weg entlang und lege ein flottes Tempo vor, um keine Zeit zu verlieren. Es macht Spaß! Wie immer beim Wandern fühle ich mich belebt, froh und verzaubert, der schönen Landschaft wegen, auf der ich entlang spazieren und auf die ich einen Blick werfen darf.
Dann kommt ein Klohäuschen in Sicht, an das jemand: „Frodo wäre stolz auf mich“, gemalt hat. Es verströmt einen Duft, der mich schneller vorantreibt, als ich dachte gehen zu können.
Schon verändert sich die Szenerie. Es wird karg, steinig-düster, und steil. Endlich geht es bergauf: Durch Lavaströme und über schwarzes, scharfkantiges Gestein hüpfe ich hinweg, die „Devil’s Staircase“ – die Treppe des Teufels hinauf. Ich befinde mich direkt an der Flanke des großen Mount Ngauruhoe, dem Schicksalsberg aus „Der Herr der Ringe“. Mount Doom. Mit seiner perfekten Vulkanform thront er majestätisch vor mir auf, und spuckt ein paar Aschewölkchen in den verdächtig blauen Mordorhimmel, als versuche er mich zu warnen. Ich hätte nicht weniger erwartet.
Ich setze zum Sprung für ein Foto an und der Gedanke rauscht durch mein Hirn, dass Frodo sich wohl fragen würde, was ich da tue.

Dann stampfe ich weiter und erreiche eine gefühlte Ewigkeit später, die Weggabelung. Ein unglaubliche Aussicht erstreckt sich vor mir, inmitten von Wildnis. Es ist ruhig und nur das Pfeifen des Windes ist zu hören. Es ist magisch.
Mit bloßem Auge schaue ich auf das, was vor mir liegt und sehe ein paar Wanderer an seinen steilen Hängen über mir – ist da überhaupt ein Weg, frage ich mich!? Ich sehe wie sie sich querfeldein über Asche und Geröll an den fast senkrecht aufragenden Hängen hochquälen. Ich nehme einen großen Schluck Wasser aus meiner Wasserflasche und wage mich an den Aufstieg.
Der Wind pfeift mir um die Ohren der Trampelpfad ist glatt und ausgetreten. Mir kommen die Flip Flop-Touristen wieder in den Sinn, während ich mich über Asche und Geröll kämpfe. Jeder Schritt ist schwer und muss sitzen. Dann bin ich da.

Vor mir erstreckt sich die unglaublichste Aussicht, die ich jemals gesehen habe. Eine Aussicht, auf die ich solange gewartet habe und die ich auf unzähligen Bildern sah.
Zur einen Seite erhebt sich der Mount Doom mit der flachen Vulkanebene, die ich vorhin durchquert habe. Zur anderen Seite glänzen kleine smaragdfarbene Seen in der Sonne, und in der Ferne der Lake Taupo.

Der Wind hier oben auf knapp 2.000 m Höhe ist kalt und er bringt den Geruch von Schwefel mit. Alle bleiben stehen und sind fasziniert. Ich kann mich nicht sattsehen.
Das Kratergestein leuchtet im intensivsten rot, dass man fast meinen könnte, er wäre gerade erst ausgebrochen. Schon erahne ich, was hier für Kräfte geherrscht haben mussten. Ich fühle mich wie auf einem anderen Planeten.

Dann geht es querfeldein über Asche und Geröll an den fast senkrecht aufragenden Hängen wieder herunter. Es ist anstrengend, fast anstrengender als hinauf. Ich rutsche mehr, als das ich laufe und habe arge Not, nicht hinzufallen oder den kompletten Berg hinunter zu rutschen.
In der Ferne spuckt einer der Berge eine immer größer werdende weiße Wolke aus. Dann bin ich da. Bei den beeindruckenden türkisfarbenen Emerald Lakes. Hier ist der Schwefelgeruch am intensivsten. Überall dampft es aus der Erde, das Vulkangestein leuchtet und schimmert in der Sonne. Für mich sind diese natürlichen Farbspiele extrem beeindruckend.

Vor lauter Panoramen und Sonne, Freude und Stolzsein, Höhenluft und Stolpern durch loses Geröll und Vulkanasche verpasse ich es beinahe, rechtzeitig wieder abzusteigen. Ich kann mich einfach nicht sattsehen. Die vulkanisch beeinflusste Vegetation zeigt sich wunderschön und eröffnet mir einen gefühlt unendlichen Blick in Richtung Mount Pihanga und Lake Taupo.

Wie eine Erinnerung zieht der Himmel auf einmal zu und Mordor zeigt sich von seiner düsteren Seite, als ich den Abstieg beinahe rennend zurücklege. Völlig fertig erreiche ich den Parkplatz, überall liegen Leute auf dem Boden und im Gras – und schlafen. Ich werfe mich ins Auto und wir rasen los ins nächste Restaurant, um unseren Magen mit Essen zu füllen.
Noch immer sehe ich die Emerald Lakes vor mir und natürlich den Schicksalsberg: den Mount Doom.
Ja, Frodo wäre wohl stolz auf mich.

The Alps 2 Ocean Trail: Section 3: Ohau Lodge to Twizel

The Alps 2 Ocean Trail: Section 3: Ohau Lodge to Twizel

It’s time for a massage, because I cycled 50 km today😂😂 but it was an amazing trip. It’s the unknown around the corner that turns my wheels. The Alps 2 Ocean Trail is one of the ‘Great Rides’ in New Zealand. At 300+km long, it’s […]

Aspiring Helicopters – Gletscherabenteuer

Aspiring Helicopters – Gletscherabenteuer

Mein Gletscherabenteuer beginnt am Nachmittag. Es ist mein zweiter Helikopterflug. Nervös betrachte ich die Wolken, die sich langsam dem Mt. Aspiring Nationalpark nähern, dort wo mein Abenteuer beginnt. Wolken – das einzige Phänomen, das Helikopter nicht vertragen. Mein Magen rumort. Dann geht es auch schon los.  Wieder […]

Isthmus Peak

Isthmus Peak

Der Isthmus Peak ist eine 5-6 Stunden lange Wanderung mit Blick auf Lake Wanaka und Lake Hawea.
Die Strecke ist so steil wie der Roys Peak Aufstieg. Auf einem steilen und unwegsamen Pfad schleppt man sich in 3 Stunden auf 1400m hinauf. Der Anfang des Weg verläuft durch Wald, Farmland und über eine Felswand, wo die Aussicht immer schöner wird.

 

 

Auf dem Gipfel kann man auf die beiden größten Seen der Umgebung klotzen, den Lake Wanaka und den Lake Haweka.

 

Wilkin River Jets – Helikopter, Wandern und Jet Boat in einem

Wilkin River Jets – Helikopter, Wandern und Jet Boat in einem

Wenn ich die Augen schließe, dann höre ich wieder das Tschak-Tschak-Tschak der Rotorblätter.     Wer möchte nicht gern mal Helikopter fliegen? Und dann noch in Neuseeland. Die Tour mit Wilkin River Jet klingt atemberaubend: Mit dem Heli werden wir zum Wandern in den Mt. […]

Rob Roy Glacier Track – Die Wanderung durch Regenwald hinauf zu einem Gletscherkessel

Rob Roy Glacier Track – Die Wanderung durch Regenwald hinauf zu einem Gletscherkessel

Die Wanderung beginnt beim Raspberry Creek Parkplatz, 45km nördlich von Wanaka. Der Beginn der Wanderung könnte schöner nicht sein. Nachdem man ca. 15 Minuten durch eine Alm ähnliche Landschaft gegangen ist, darf man über eine Hängebrücke, die über den Makarui River hängt, hüpfen. Die folgenden […]

Roys Peak Track

Roys Peak Track

Es ist DIE Aussicht in Wanaka. Man schleppt sich 8km einen steilen Berg hinauf und wird mit einer der besten Aussichten belohnt. Die Wanderung zum Gipfel des Mt.Roy (1.580m) ist ein absolutes Muss in Wanaka. Sie zählt zu den Schönsten, was man in Wanaka machen kann. Der Trailhead liegt ca 7 km nördlich des Ortes am Westufer des Sees. Aufgrund der zahlreichen Autos, die hier parken, kann man ihn nicht verfehlen.

Am Roys Peak Parkplatz beginnt sogleich der steile Anstieg über breite Wiesenwege. Die Wanderung verlangt Ausdauer, gibt aber immer wieder schöne Aussichten auf Lake Wanaka frei. Kaum hat man eine steile Stelle überwunden, lauert hinter der nächsten Kurve noch ein steileres Stück. Kurz vor dem Gipfel wird der Weg sogar noch steiniger und steiler, war ja klar. Aber dafür trumpft die Aussicht auch so richtig auf. Man kann Mt. Aspiring in der Entfernung ausmachen. Und ist man dann endlich oben, kann man seinen Blick auf Lake Wanaka, Lake Hawea, und in der Ferne auf die „The Remarkeables“ werfen, die bei Queenstown thronen.


Man kann die Tour als Hin-und Rückweg gehen, dies dauert ca. 5 Std. oder man hüpft über den gesamten Bergrücken und überquert dabei auch noch den Gipfel des Mt. Alpha.

 

Wanaka River Journeys

Wanaka River Journeys

Am besten erkundet man die Landschaft in Wanaka, in dem man sich in eins der schnellen Boote pflanzt und die Fahrt geniesst.  Das Jet Boat hat 700ps und ballert mit über 80km/h durch engste Flüsse. Was für ein Spass. Unsere Tour haben wir bei Wanaka River Journeys gebucht. Mit dem […]

Wanaka, die 11 coolsten Aktivitäten in Wanaka am Lake Wanaka

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Wer Neuseeland bereist, kommt an einem Besuch des wunderschönen Städchens Wanaka, das im Herzen der „Southern Alps“ liegt, nicht vorbei. Für mich ist der kleine Ort einer der schönsten auf der Südinsel. Die wunderschöne Lage am See zwischen den Ausläufern des Mt. Aspiring National Parks […]

Grey Ridge, ein ganz außergewöhnliches  Weingut in Central Otago

Grey Ridge, ein ganz außergewöhnliches Weingut in Central Otago

Vor zwei Tagen durfte ich auf dem Weingut Grey Ridge herumspringen und modeln. Ein herrliches Anwesen mit tollen Weinen, wo  man einen Blick auf die wunderbare, mit sanften Hügeln durchzogene Landschaft werfen kann, falls man noch nicht zu viel Wein probiert hat und noch klar sehen kann.

Central Otago ist die südlichste Weinregion der Welt und hat sich vor allem einen Ruf für den Rotwein Pinot Noir (Spätburgunder) aufgebaut.
Grey Ridge ist ein kleines und persönliches Weingut, das von Paul and Sue Keast geführt wird.  Ganz wundervolle Menschen und reichhaltige, die geschmeidige Pinot Noirs hervorbringen.

Der Pinot Noir ist eine eher schwierig anzubauende und zu kultivierende Rebsorte, die auf der Erde nur an wenigen Plätzen gut gedeihen kann. Wie uns Paul wissen ließ wirken sich die starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht (11 bis 15°C in den Tälern)  auf das Aroma und die Farbintensität der Trauben aus. Die Sommer sind in der Regel heiß, trocken und kurz, obwohl sich das Wetter ja selten an Regeln hält. Der Herbst dagegen kühl und trocken,  mit klarem, kalten Nächten, und die Winter eisig, mit Schnee der die Reben bedeckt.

 

 

Dann ging es an die Verkostung. Die Pinot Noirs hatten einen reichhaltigen Geschmack und waren leicht zu trinken. Dennoch mochte ich am liebsten den Pinot Noir Weißwein, er schmeckte wie Champagner ohne Bubbles.

 

Historische Radtour in Central Otago

Historische Radtour in Central Otago

Ankunft im Bikeladen BikeItNow in Clyde, einer kleinen alten Goldgräberstad, die heutzutage mit ihren außerordentlich großem Wasserkraftwerk auftrumpft. Begrüßung, kurze Einführung und schon werden die Räder verladen und ein Shuttle chauffiert uns nach Wedderburn. Von hier gehts los, 50km, auf dem Otago Rail Trail, ein […]

Forgotten World Tour – Die beste Tour auf der Nordinsel

Forgotten World Tour – Die beste Tour auf der Nordinsel

10 Tunnel und 20 Brücken 40 km mit den Golfcarts auf einer historischen Eisenbahnlinie 23 km mit dem JetBoat Eine Mischung aus Adrenalin und Nostalgie. Geschichte und Spaß Am besten erkundet man die Landschaft in Neuseeland, in dem man sich in eins der schnellen Boote wirft und […]

Reisen hat mein Leben versaut

Reisen hat mein Leben versaut

Wenn ihr einen Traum habt, dann solltet ihr ihn leben, denn was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut etwas zu riskieren.

Wir haben vor 10 Jahren unsere Wohnung aufgelöst, mein Auto verkauft, unseren Job gekündigt, uns aus Deutschland abgemeldet, ein paar Koffer gepackt und sind los. Auf Weltreise. Seit 10 Jahren. Seitdem hüpfen wir durch die Welt. Ununterbrochen. Das hat Spuren hinterlassen. Das hat uns verändert.
Durch die Welt zu reisen hat uns auf viele verschiedene Arten verdorben, aber es hat uns auch leben lassen. Hat uns ein Leben geschenkt, wie es schöner nicht sein könnte. Hat uns mit Freiheit bereichert, zu tun, was wir wollten und zu gehen, wohin es uns verlangte. Es hat uns ein Leben geschenkt, was geiler nicht sein konnte.

 

 

Seit 10 Jahren auf Weltreise, das hat Spuren hinterlassen. Das hat mich verändert. Um nicht zu sagen, das hat mein Leben ruiniert. Ich bin durch die ganze Welt gereist, musste einen Hurrikan überstehen, fiel fast von einer Klippe, wurde beinah von Krokodilen gefressen und von Elefanten zertrampelt. Durch die Welt zu reisen hat mir alles abverlangt und mich auf viele verschiedene Arten verdorben und in diesem Buch erfährst du welche. Du erfährst wie es war, so lange auf Reisen zu sein. Die ganze Wahrheit. Wenn Du also nicht in Gefahr geraten willst, so vermurkst zu enden wie ich, dann kann ich Dir nur einen Rat geben: Ließ dieses Buch: “Reisen hat mein Leben versaut”, erschien vor zwei Monaten und nun hat Amazon es für den Award Kindle Storyteller nominiert – ist bestimmt sowas wie nen Oskar für Bücher ???? ich freu mich mächtig.

Hier gehts zum Buch: Reisen hat mein Leben versaut

Huashan – die gefährlichste Bergtour der Welt

Huashan – die gefährlichste Bergtour der Welt

Am Wochenende habe ich mich auf den Mount Huashan geschleppt. Die Treppe zum Himmel, wie der Huashan Wanderweg im chinesischen Huashan Gebirge genannt wird, hat es ganz schön in sich. Schmale Pfade, die sich in schwindelerregender Höhe um den Berg kämpfen, Treppen, die kein Ende […]

Ulaanbaatar – Eine Reise wert?

Ulaanbaatar – Eine Reise wert?

Nach Ulaanbaatar, der Haupstadt in der Mongolei, verirrten wir uns, weil wir nach 6 Monaten auf Bali, die Sonne und die nervigen Mücken satt hatten und in den Skiurlaub wollten. Wir hielten das für eine gute Idee, um dort kurzzeitig zu verweilen, das Visum für Russland […]

Auf ein fröhliches Jahr 2018

Auf ein fröhliches Jahr 2018

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Ein weiteres tolles Jahr, das viel zu schnell verging und mir so viele wunderbare Momente zauberte. Und nur darauf kommt es an, auf die tollen Momente. Das erste halbe Jahr verbrachte ich in Japan: Ein tolles Land, mein Buch dazu wird nächstes Jahr erscheinen.

 

– Dort erlebte ich mein erstes Erdbeben. Das Bett wackelte so stark, dass ich mich fragte, wer den Massagemodus angestellt hatte. ????????

 

– Ich konnte endlich mal meine japanischen Kenntnisse aus der Uni anwenden, fragt nicht, wie ich damals auf die Idee kam, Japanisch zu lernen. ????????

 

– Ich warf Tonnen von Sushis in meinen Magen. ????

 

– Ich wurde in der Alcatrazbar in eine Zelle gesperrt und musste meinen Cocktail aus einem Schädel schlürfen.

 

– Ich hatte meine ersten Skieerlebnisse, das Video dazu könnt ihr euch hier anschauen:

 

 

– Ich bestiegt den Mount Fuji und wurde höhenkrank, was mich aber nicht zum Aufgeben brachte. Nein, ich hielt durch und schleppte mich irgendwie auf die Spitze, auf 3776 Meter hoch.????

 

Das zweite halbe Jahr verbrachte ich auf Bali:

 

– erlebte unzählige Erdbeben, weil der Vulkan gerade brodelte und ich eine Hütte an seinem Fuße bezog

 

– erlebte den Vulkanausbruch

 

-fand Nemo

 

-warf Tonnen von Obst in meinen Magen

 

-kletterte Klippen hinunter, um zu den besten Stränden der Welt zu gelangen

 

-war unzählige Male schaukeln

 

– wurde immer auf dem Moped von Schulkindern überholt ????????, irgendwas stimmt mit meiner Fahrweise nicht

 

Und so vieles mehr. Ich freue mich auf 2018. Ein neues Jahr, um das Beste daraus zu machen. Denn jedes Jahr, jeder Tag, jeder Moment ist das, was wir daraus machen. Also machen wir das Beste daraus. Auf 2018. Ganz nach einem japanischen Zitat: Du musst nicht der Beste sein, um das Beste aus dem Leben zu machen, du musst dich nur jeden Tag verbessern.

Ich reise gern, aber langsam. Ich schaue gern hinter die Kulissen. Denn ich reise nur für mich, nicht für Instagramm oder andere Plattformen, nur für mich. Weil es immer mein Kindheitstraum war zu reisen. So reise ich nun schon seit 9 Jahren durch die Welt und ich werde nicht müde. Noch immer bin ich voller Freude auf alles Neue, das ich erleben werde. Noch immer freue ich mich jedes Mal auf das neue Land und auf das, was mich erwartet. 

Ich liebe immer noch die Strände, werde nicht müde im Meer zu baden und bin so dankbar, dass ich all das erleben darf, wovon ich immer geträumt habe. Das kannst du auch. Und wenn du wissen willst, wie, dann schnuppere in eins meiner Bücher hinein: Traum deines Herzens oder Gebrauchsanweisung fürs Reisen.

Auf ein fröhliches neues Jahr und darauf, dass wir uns erinnern, dass unsere Zeit begrenzt ist und wir sie nicht vergeuden sollten, weil jeder Tag zählt. Wir sollten aufhören, das Leben anderer zu leben. Und uns nicht mit anderen Meinungen die eigene innere Stimme verderben lassen. Wir sollten den Mut haben, unseren eigenen Herzen zu folgen. Denn unser Herz kennt den Weg und weiß, was wirklich wichtig ist. Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Ich bin jetzt noch bis zum 11. Januar auf Bali, dann gehts weiter in die Mongolei, zum Skifahren. Ich muss doch meine Kenntnisse ausbauen. Freut euch auf abenteuerliche Reiseberichte und bunte Bilder.

Bis bald.

Ein Frohes neues Jahr. Machen wir das Beste daraus.

 

 

Größter Vulkan Balis schleudert mächtige Rauchsäulen in den Himmel

Größter Vulkan Balis schleudert mächtige Rauchsäulen in den Himmel

Kleine Kinder tragen Mundschutz und spielen Verstecken. Staub liegt in der Luft. Auf den Bäumen und Straßen. Denn gerade speit der größte Vulkan Balis mächtige Rauchsäulen, bis zu 6000 Meter hoch in den Himmel. Der Mt Agung. Der Vulkan ist das letzte Mal 1663 ausgebrochen […]

Das Abenteuer auf Bali: Die 14 coolsten Dinge auf Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan

Das Abenteuer auf Bali: Die 14 coolsten Dinge auf Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan

Hast du alle Hauptattraktionen auf Bali besucht? Warst du surfen. Bist du zwischen den Reisterrassen herumspaziert? Warst du schaukeln und hast einen der unzähligen Tempel besucht? Aber dennoch fehlt dir etwas? Ein Platz, wo du den Horden von Touristen entkommen kannst? Ein verstecktes Paradies? Wo […]

Worst Uber Experience Ever

Worst Uber Experience Ever

Most taxi drivers in third world countries are really angry, because of Uber, Grab, etc.. They lost their business of overcharging travelers. Without ride-hailing services they charge ridiculous prices.
But it seems they have found a way to rip us off with using Uber, too.
Let me tell you the following experience we made in Kuta, Bali.

We wanted to go from the hotel to the airport. It’s about 1.5 km.
We booked a ride with Uber.
In the beginning it seemed like it wasn’t his intension to drive to the pickup location (I observed his car on the map in the Uber app).
He contacted us via Uber (the app), asking:”Where are you?” and “Where do you want to go?”
I responded to his questions.
Then I saw, in the Uber app (on the map), that he had parked his car near the airport on a parking space… his car didn’t move at all.
I asked him after a couple of minutes have passed: “Why are you not moving?”
After I had asked that question, he started driving again.
Another driver arrived and stopped his car right in front of us and said: “Lets go to the airport!”
We asked ourselves how he knew, where we were headed?
We said no. But he wouldn’t stop bothering us. He repeated. “Lets go. Cancel Uber, let’s go. I will bring you there!”
We asked how much. He said 100.000!
It’s 5 times more than we would have payed with Uber.
We said: “No!”
He tried to ask personal questions.
“Where you from. I nice guy. You know. Can drive you. Lets say 50.000! Have to pay the airport.”
We said: “No.”

When the Uber Driver arrived at the street (pickup location). We waved him over a distance of about 50 meters. But he wouldn’t drive to the entrance of the hotel (we had two suitcases with us).
Then I saw he parked his car right there where I just saw him (map in the Uber app) behind the corner… So, we went to his car, knocked on the driver’s side window. He let it down. We asked, why he wouldn’t come to the pickup location?… He said, he couldn’t drive in there, because the street was too narrow.
This street is not too narrow. We were picked up by another Uber driver just one day before… It is a road where you can drive in both directions at the same time with cars!
We told him to wait. We told him we will get our luggage.
When we arrived with the luggage at his car he started driving again… One of us knocked his back window with an umbrella… but he wouldn’t stop the car, and drove away.

We believe these two worked together…
After the Uber driver accepted the ride requested by us, he must have told another driver to pick us up for a much higher rate.

6 Reisetipps für Munduk, Bali

6 Reisetipps für Munduk, Bali

Bali, das stecknadelgroße, verschwindend winzige Sandkorn am Rand der kleinen Sunda Inseln zieht die Urlauber magisch an. Bali ist berühmt für seine paradiesische Küstenlandschaft, seine traumhaften Wasserfälle und natürlich für seine unzähligen Reisfelder. Aber Bali hat viel mehr zu bieten, denn im Norden zwischen den […]

Größter Vulkan Balis steht kurz vor dem Ausbruch

Größter Vulkan Balis steht kurz vor dem Ausbruch

Größter Vulkan Balis steht kurz vor dem Ausbruch   Gerade steht der größte Vulkan Balis vor dem Ausbruch. Der Mt. Agung. Der Vulkan ist das letzte Mal 1663 ausgebrochen und kostete 1100 Menschen das Leben. Und obwohl ich mich gerade in Amed Beach aufhalte, in […]

Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Seit September 2008 bin ich am Reisen. Wie es ist, seit 9 Jahren von Land zu Land zu reisen – wie man sich das überhaupt leisten kann und ob es sich lohnt dafür alles aufzugeben, das erkläre ich in meinem neuen Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen.

 

Aber vorab schon mal ein kleiner Einblick:

Im September 2008 habe ich mir mit meinem Freund ein Work and Travel Visum für Kanada geholt und dann sind wir einfach los geflogen. Eigentlich wollten wir uns in Kanada niederlassen. Aber dann hat uns nach einem Jahr das Reisefieber gepackt und wir sind von Land zu Land gereist und haben nicht mehr damit aufgehört. Je mehr man reist, desto mehr Orte will man sehen.

 

Was genieße ich am meisten am Reisen:

Das Gefühl der absoluten Freiheit! Ich kann gehen wohin ich möchte und tun, was ich will. Ich wache jeden Morgen mit dem Gedanken auf, dass ich dankbar für diesen wunderbaren Tag bin und etwas Tolles passieren wird und oftmals ist das auch so. Unser Leben ist das, was wir daraus machen. Und wir bekommen jeden Tag die Chance, das Beste daraus zu machen.

 

Was sind die Schattenseiten beim Reisen:

Das Loslassen. Mich von anderen Menschen, Ländern, besonderen Orten, wunderbaren Begegnungen, einmaligen Augenblicken zu verabschieden. Es ist jedes Mal schwierig. Ich vermisse sie alle. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich sie im Herzen immer bei mir trage. Das loslassen gehört einfach dazu. Sie wohnen weiter in meinen Erinnerungen. Irgendwann müssen wir uns alle verabschieden. Von jedem und allem.
Dazu kommen die nicht so schönen Dinge. Die Armut. Wenn ich mit ansehen muss, wie wir diesen Planeten zerstören, wie riesige Müllberge, an wunderschönen Stränden lagern und dann von der nächsten Welle ins Meer geschwemmt werden.

 

Warum sollte man reisen:

Um seiner Komfortzone zu entfliehen. Um sich selbst zu finden. Um viele wunderbare Momente zu erleben. Um sich zu verändern. Zu wachsen. Das Leben in die Hand zu nehmen. Seinen Träumen zu folgen. Träume sind die Sehnsüchte unseres Herzens. Sie kennen unseren Weg.

 

Wie finanziert man das:

Ich arbeite unterwegs. Aber dazu mehr in meinem Buch.

 

Ist es gefährlich zu reisen:

Nein. Man ist ständig von anderen Menschen und Reisenden umgeben. Passieren kann einem überall etwas. Auch in Deutschland gibt es zwielichtige Gestalten und üble Gegenden.

 

Mein ganzes Hab und Gut befindet sich in meinen beiden Koffern. Was ist das Wichtigste, das ich dabei habe:

Ein paar Bücher, sie sind meine besten Freunde.

 

Vermisse ich es an einem Ort zu bleiben, also ein Zuhause zu haben:

Ich bin in der Welt Zuhause. Wenn es mir irgendwo gefällt, dann nehme ich mir ein Apartment und bleibe dort länger. So kann ich auch hinter die Kulissen schauen. So lerne ich das wahre Leben kennen. So kann ich ausruhen, meine Koffer auspacken und arbeiten. Wenn wir dann weiter ziehen wollen, ziehen wir wieder los. Diese Freiheit mag ich.

 

Meine beste Reiseerinnerung bisher:

Ach es gibt so viele.
In Los Organos, Peru, einem kleinen Fischerdörfchen im Norden von Peru durfte ich Babyschildkröten ins Meer geleiten.

 

Höre ich irgendwann auf zu reisen:

Ich habe keine Ahnung. Warum sollte ich mit etwas aufhören, dass ich so sehr liebe. Das mich glücklich macht. Ich lebe von einem Tag zum anderen. Ich lebe im Moment. Und so lange ich reisen möchte, reise ich. Bis ich die ganze Welt gesehen habe.

 

Was ich anderen Menschen empfehle:

Wenn ihr Lust zu reisen habt, euch aber nicht traut, oder nicht wisst, wie ihr es angehen sollt, dann lest mein Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen und dann tut es einfach! Wenn ich reisen kann, dann kannst du es auch.

Hier gehts zum Buch:

Karibik mit Affe: So schön ist Panama

Karibik mit Affe: So schön ist Panama

Man sagt Bücher sind Briefe, die sich der Autor selbst schreibt, um sich zu erinnern. Drei Jahre lebte ich auf der karibischen Insel Bocas del Toro in Panama, zwischen fetten Palmen, teuflischen Affen und dem blauen Meer. Zusammen mit einem Kapuzineraffen, der mein Leben bereicherte, […]

20 Dinge, die ich von meinen Reisen gelernt habe

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Seit 9 Jahren reise ich nun durch die Welt. Ich habe bereits in 10 Ländern gelebt und mehr als 50 besucht. Zudem spreche ich 3 Sprachen fließend und noch einige andere, in denen ich mir zumindest einen Kaffee bestellen kann. Reisen gibt mir alles, was […]

Gebrauchsanweisung fürs Reisen

 

Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.
Marco Polo

 

Der essenzielle Ratgeber für alle, die auf Reisen gehen wollen.
Seit 9 Jahren reise ich nun durch die Welt. Ich habe bereits in 10 Ländern gelebt und mehr als 50 bereist. Zudem spreche ich 3 Sprachen fließend und noch einige andere, in denen ich mir zumindest einen Kaffee bestellen kann, und weil mich diesbezüglich immer wieder Fragen erreichen: “Wie machst du das? Wie finanzierst du das? … usw.”, verrate ich nun in meinem neuen Buch: “Gebrauchsanweisung fürs Reisen” ein paar meiner Geheimnisse.

  

Rezensionen zu meinem Buch: Habe das Buch regelrecht verschlungen, viele interessante Tipps und Anregungen fürs Reisen. Hat viel Spaß gemacht es zu lesen, denn es gab auch einige lustige Stellen, und ich mag den Stil der Autorin sehr. Man merkt das Sie viel Erfahrung im Reisen besitzt. Ein Buch das einlädt sich auch mal außerhalb der Touristikhochburgen die Länder anzuschauen. – Michael Uellenberg

Das neue Buch der Autorin Ricarda Peter ist ein essenzieller Ratgeber für Reisende, um sich seine Träume vom Reisen zu erfüllen. Das Buch macht Lust darauf, die Koffer zu packen und die Welt erobern zu gehen. Zusätzlich stolpert man im Laufe des Buches über den Sinn des Lebens. Was bedeutet es zu Reisen. Wofür ist es überhaupt gut? Und sollte man dafür wirklich alles aufgeben? Das Buch hat einen lockeren und humorvollen Schreibstil. Die Autorin bezieht sich auf die Fülle des Lebens, das sie in der Fremde lebt. Sie gibt unzählige und wertvolle Tipps und man erfährt viel über die Eigenarten in anderen Ländern. Absolut empfehlenswert. – Sibylle Berg

Hier gehts zum Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen

17 Dinge, die du über Japan wissen solltest

17 Dinge, die du über Japan wissen solltest

Hier sind 17 Dinge, die du vielleicht noch nicht über Japan, dem Land der aufgehenden Sonne, weißt. Ich musste sie auch erst lernen. Solltest du also in naher Zukunft einen aktuellen Katastrophen-Bericht aus Japan im Fernsehen sehen, wo über den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung berichtet […]

Japan Travel Tipps – 5 Dinge, die du wissen solltest, bevor du Japan bereist

Japan Travel Tipps – 5 Dinge, die du wissen solltest, bevor du Japan bereist

Endlich war es soweit. Ich würde Japan besuchen. Seit meinem Studium hatte ich davon geträumt. Im Studium war ich auf die verrückte Idee gekommen 2 Semester Japanisch zu absolvieren. Seitdem fieberte ich dem Augenblick entgegen, das Land der aufgehenden Sonne zu besuchen, von dem so […]

Mui Ne – das Kitesurferparadies

Mui Ne – das Kitesurferparadies


Vereinzelte Mopeds düsen die Straße entlang. Einige von ihnen haben ein Surfbrett geladen. Fette Palmen thronen am Wegesrand. Vietnamesische Frauen verkaufen frisches Obst. Vom Meer weht eine frische Brise. Surfer stürzen sich in die nächste Welle.
Mui Ne ist die vierte Etappe meiner Reise durch Vietnam. Das kleine Fischerdörfchen liegt im Süden umrahmt von Dünen, als hätte jemand Sand aufgeschüttet, ein paar hundert Kilometer von Saigon entfernt.
Es gilt als Geheimtipp für Kitesurfer, um mit dem Wind die nächste Welle zu surfen oder für Reisende, um die umliegenden Dünen zu besuchen.
Die Sonne scheint hell. Mui Ne verzaubert, – wie soll ich sonst erklären, dass es mir hier am besten gefällt. Das Klima ist ideal. Das ganze Jahr strahlt die Sonne vom Horizont.

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Die Gefährten der Straße

Als erstes leihe ich mir ein Moped, um ebenfalls durch Mui Ne zu düsen. Wie auch schon in Nha Trang zuvor, möchte niemand meinen Führerschein sehen. In Vietnam ist Moped zu fahren eigentlich nur mit dem vietnamesischen Führerschein erlaubt, allerdings interessiert das die Verleiher von Mopeds nicht. So lange man in Mui Ne herumfährt hat man auch keine Probleme. Polizeisperren gibt es allerdings auf dem Weg zur roten Düne, wo Polizisten dann Touristen auf Mopeds abgreifen und unmögliche Beträge von 50 Euro verlangen.
Ich fahre erstmal tanken und staune nicht schlecht über die eigenartigen Tankstellen.

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Das gute Essen in Mui Ne

Der Food Court (Fressmeile) Dong Vui besteht aus verschiedenen Restaurants, die aneinanderreihen, um Einheimische und Touristen mit einer Auswahl an beliebten Essen zu lokalen Preisen zu verwöhnen.
Jedes Restaurant hat einen kleinen Stand. Man kann Curries, portugiesische Piri Piri, vegane und vegetarische Gerichte, geräuchertes Fleisch, Fisch, Paella, Thai Gerichte, vietnamesische Meeresfrüchte, japanische Nudeln, BBQ, Huhn oder einfach nur gute westliche Speisen wie Spaghetti oder Burger mit Pommes bestellen.
Ebenso gibt es eine große Auswahl an günstigen Getränken, darunter Fassbier, Soju (koreanischer Wodka) und importierte Weine.
Ich entscheide mich für ein vegetarisches Gericht mit indischem Brot und lerne beim Essen gleich ein paar nette Argentinier kennen.
Ein schöner Abend.

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Sonnenuntergang in Mui Ne

Ich würde mich gern in die Wellen stürzen, aber die finden den Weg nach Mui Ne nicht. Dafür erleben an den Stränden unzählige Kitesurfer ihren Kick. Wenn ich nach Mui Ne zurückkehre, werde ich es auch probieren. Es sieht nach einer Menge Spaß aus.
So geniesse ich hingegen die Sonnenuntergänge.

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Bester Ausflug in Mui Ne – Fairy Stream

Ich entscheide mich gegen einen Ausflug zu den Dünen, weil ich erst Monate zuvor in Brasilien welche besucht habe und hörte, sie sollen nicht mit richtigen Dünen vergleichbar sein. Zudem gibt es keine Möglichkeit sie auf eigene Faust zu erkunden. Polizisten warten auf halbem Wege, um von den Touristen mit Mopeds, ohne vietnamesischen Führerschein, Geld zu verlangen.
Ich entscheide mich für einen Ausflug zum Fairy Stream, Suoi Tien und kann ihn nur empfehlen. Er ist kostenlos. Man kann mit dem Moped bis zum Parkplatz fahren. Ein kleines Schild prangt am Straßenrand. Von da an geht es zu Fuß durch ein Flussbett weiter. Es ist unglaublich schön und einen Besuch wert. Am Ende wartet ein Wasserfall, aber das eigentlich Schöne ist der Weg dorthin. Auf der Hälfte des Weges kommt man an einem Restaurant mit einem kleinen Zoo vorbei. Dort sind Affen an einer kurzen Leine angebunden, um Touristen anzulocken. Ich weiß nicht, was die richtige Entscheidung wäre, nicht hineinzugehen, damit sich dieses furchtbare Konzept nicht auch noch lohnt? Obwohl sie dann immer noch angebunden wären und ihren Alltag dort fristen müssten. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich entscheide mich dafür, den Affen wenigstens eine Freude zu machen. Ich kaufe zwei Kokosnüsse und bringe sie ihnen. Manchmal kann man die Lebensumstände von jemandem nicht ändern, aber man kann sie verbessern. Einen kleinen Augenblick Freude schenken. Darauf kommt es im Leben an.

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Fazit: Mui Ne ist Klasse und unbedingt einen Besuch wert.

Bocas del Toro – So schön ist Panama

Fette Palmen, weiße Strände, kristallklares Wasser, dichter Dschungel, perfekte Surf- und Tauchplätze, Yogaschulen mit Blick aufs Meer und eine tolle Partyszene bietet Bocas del Toro. Die karibische Inselgruppe in Panama ist so zauberhaft, dass ich drei Jahre blieb. Das Archipel bietet einfach alles, was das […]

Sanctuaries – das miese Geschäft mit den Elefanten

Sanctuaries – das miese Geschäft mit den Elefanten

Nachdem ich in einer Doku gesehen habe, wie grausam Elefanten gefügig gemacht werden, damit Touristen auf ihnen reiten können, entschied ich eine Sanctuary besuchen zu gehen. Diese sogenannten Zufluchtsorte sprießen ja plötzlich überall aus dem Boden. Angeblich können sich Elefanten dort von ihrem grausamen Leben […]

Valentinstag- und was mir dazu einfällt ????

Valentinstag- und was mir dazu einfällt ????


Heute liegt es an uns, dem Partner eine Freude zu machen, anstatt es von ihm zu erwarten und dann unzufrieden zu sein, wenn wir es nicht bekommen. Eine Beziehung ist etwas, was das Leben noch schöner machen soll. Aber wenn wir selbst nicht glücklich sind, dann schafft es keiner uns glücklich zu machen. Wir müssen erst selbst zufrieden sein, denn das ist etwas, was uns kein anderer geben kann. Das ist etwas, was wir uns nur selbst geben können.
Aber wir wollen immer noch schöner, schneller und erfolgreicher sein und wir wissen gar nicht wofür. Während die wahren Werte auf der Strecke bleiben und wir immer unzufriedener werden in unserer Schnelllebigkeit, und dann suchen wir erst einmal jemanden, der daran Schuld sein kann – denn es liegt ja nicht an uns. Man selbst ist ja einzigartig. Man selbst ist ja so toll, jedenfalls reden wir uns das ständig ein.
So haben wir verlernt, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben verlernt uns selbst in Frage zu stellen. Uns selbst zu kritisieren und unser Verhalten zu hinterfragen. Dafür haben wir längst keine Zeit mehr, auch nicht dafür auf andere einzugehen, wir sind zu sehr mit uns selbst beschäftigt.
Aber Liebe ist kein Berg an Erwartungen, die der Partner erfüllen muss. Liebe ist Geben und nicht immer nur nehmen. Liebe ist schön, weil sie selbstlos ist. Oder sein sollte. Aber wir wollen jemanden, der uns vergöttert und all unsere Erwartungen erfüllt. Ein völlig idiotisches Wunschdenken. Und wenn wir das nicht bekommen, suchen wir uns halt jemand anderen. Wir wollen so viel und geben zu wenig.
Wenn wir uns nur ein bisschen mehr auf andere konzentrieren würden. Wenn wir uns mal die Frage stellen würden, wie wir unserem Partner glücklich machen können, anstatt es von ihm zu erwarten, dann könnten wir uns zusammen verwirklichen. Denn es liegt an uns, was wir aus unserer Beziehung machen. Geben macht glücklich. Es macht glücklich, andere glücklich zu machen.
In diesem Sinne einen schönen Valentinstag! Macht das beste daraus, der nächste ist erst wieder in einem Jahr ????????????????????????❤❄️6BF27CE5-60AA-41A1-AD75-9E6D758A27B0-2539-000002AA44CAA8AF_tmp

Mondulkiri Elephant & Wildlife Sanctuary in Cambodia is not a real Sanctuary

Mondulkiri Elephant & Wildlife Sanctuary in Cambodia is not a real Sanctuary

I was looking forward to visit the elephant sanctuary in Mondulkiri for about 2 months. After I painfully saw how elephants were mistreated in Asia for tourists to have a ride on their back. Then, I read a report about the sanctuary in Mondulkiri written […]

Elefantenritt in Thailand

Lachend setzen sich die Touristen auf die Elefanten, ohne dass sie ahnen, was diese dafür durchmachen mussten. Ausgefranste Ohren und Narben am Kopf deuten auf Reißen und Schläge hin, denn die äußerst empfindlichen Ohren werden als Bestrafung malträtiert. Die Pfleger haben Haken und Stangen dabei, […]

Mit dem Auto durch Australien


Von Sydney bis nach Port Douglas, durch das Outback nach Melbourne. 11.129 km. 5 Staaten. 2 Monate. Kängurus zum Sonnenuntergang. Krokodile beim Joggen. Endlose Strände mit Puderzuckersand. Türkisblaues Meer. Pure Natur. Ein unvergesslicher Trip.

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Erste Tour: Von Sydney bis nach Port Douglas

Nach einer Woche Sydney, wir waren tatsächlich erstaunt, wie kalt es in Australien werden kann, es war gerade Winter, liehen wir uns ein Auto und fuhren an der Ostküste nach Norden. Unser erstes Auto, ein Holden Trax, war eine australische Marke. Ein Neuwagen. Es ging nach Port Stephens, ein wunderschöner kleiner Ort. Wir wanderten und relaxten am Strand. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Coffs Harbour, der Ort rühmt sich aufgrund seinem guten Klima. Wir fanden es immer noch kalt. Aber wir sahen das erste Mal freie Kängurus bei den “Look At Me Now” Headlands.

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Überall wurden wir freundlich empfangen.

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Weiter ging es nach Byron Bay, dem östlichsten Punkt Australiens. Dem Paradies für Surfer.

Wir verweilten ein paar Tage in Byron Bay und fuhren dann über die Staatsgrenze nach Queensland weiter, dem Sunshine Staat, entlang der 32 km langen Cold Cost, mit endlos weiten, goldgelben Stränden.

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Ganz schön schwer, der kleine Kerl. ????????
Die Hauptküstenroute die sich von Brisbane nach Cairns erstreckt, hält riesige Entfernungen bereit und wir mussten vom Highway abbiegen um in den nächsten Küstenort zu gelangen. Noosa war ein Ort mit ganz eigenem Charm. In Agnes Water und 1770, der Ort heißt wirklich so, konnten wir die Sonne im Meer versinken sehen. Langsam wurde es auch wärmer. Airlie Beach hatte einen traumhaften Hafen.

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Dort buchten wir eine Tour und fuhren zu den wundervollen Whitsundays und dem traumhaften Whitehaven Beach.
Der Whitehaven Beach zählt zu den schönsten Stränden der Welt: Puderzuckersand breitet sich vor einem türkisblauen Wasser aus und wird von purer Natur umrahmt. Ein Quarzanteil von 99 Prozent sorgt für die außergewöhnlich helle Sandfarbe auf der Hauptinsel des Archipels.

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Danach ging es weiter nach Townsville, der drittgrößten Stadt von Queensland und mit dem Boot auf die Insel Magnetic Island. Hier sahen wir beim Wandern freie Koalas.

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Magnetic Island war traumhaft zum Wandern und Schnorcheln, auch wenn das Wasser eisig war.

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In Cains buchten wir eine Tour zum Great Barrier Reef, die traumhaft war, aber wo wir auch erschreckend feststellten, wie ausgebleicht das Reef schon ist.

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Weiter ging es nach Port Douglas, wo der Regenwald das Riff berührt und sogar noch weiter zum Newell Beach, wo wir beim Joggen auf ein freies Saltie trafen, ein großes Salzwasserkrokodil. Weil es darauf verzichtete uns zu Fressen, konnten wir unseren Trip fortsetzen. ????????

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Bei unserer ersten Tour sind wir 4129 km gefahren, aber wir hatten noch lange nicht genug.

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Zweite Tour: Unterwegs im Outback

Bei unserer zweiten Tour liehen wir uns einen Campervan, ein sehr altes Auto, einen Mitsubishi L300 Express, (nein, er machte seinen Namen nicht alle Ehre????) mit einem Bett, einem Kühlschrank, einem Fernseher, ich wüsste auch nicht wozu man zwei bräuchte, einem Campingkocher, Campingtisch und Campingstühlen. Mit diesem Auto hatten wir die Freiheit zu fahren, wohin wir fahren wollten. Wir konnten an einsamen Stränden schlafen, ein Feuer machen und Bier trinken, während wir den bezaubernsten Sternenhimmel sahen, den wir uns bis dahin nur vorstellen konnten. Dafür fuhren wir endlose Stunden auf Straßen die kein Ende nahmen. Aber es war das größte Abenteuer, das wir jemals erlebt haben.

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Der Savannah Way – Von Cairns nach Normanton

Von Cairns ging es nach Normanton, auf dem Savannah Way. Kaum aus Cairns draußen, befanden wir uns schon im Outback. Wir fuhren durch Kuranda und die Tablelands bis nach Archer Creek, wo wir die erste Nacht auf einem freien Campingplatz verbrachten. Abends bauten wir das Dach auf, damit erschien unser Campervan zwischen all den größeren Luxusausstattungen nicht mehr ganz so klein. Wir stellten unseren Campingtisch auf, die Stühle drum herum und kochten auf unserer kleinen Campingkochplatte, Nudeln mit Tomatensauce und Tee. Es war so still. Es war so schön. Während wir aßen, sahen wir die Sonne hinter den Bäumen untergehen.

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Am nächsten Tag ging es weiter nach Croydon. Die Natur wechselte ständig. Freie Kängurus sprangen über die Straße, Kühe grasten, Emus liefen neben uns her. Kamele liefen davon, ja, es gibt tatsächlich Kamele in Australien. Die Kamele wurden im 19. Jahrhundert von den Europäern eingeführt und später dann in die Freiheit entlassen.
Der Verkehr wurde immer weniger. Ab und zu kam uns ein anderer Campervan entgegen. Wir sahen unseren ersten Roadtrain, dem noch unzählige folgen sollten. Das sind die großen LKWs mit bis zu 4 Anhängern.

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Die Straße die sich pfeilgerade ins Endlose zog wechselte oftmals in eine unbefestigte Straße. In einen schmalen Streifen, bei dem ein Teil des Fahrzeugs bei Gegenverkehr von der Straße in den roten Sand musste.

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Wir besuchten den Undara Volcanic National Park. In diesem Park befindet sich die längste Lavaröhre von 100 Kilometer und beim Wandern hatten wir eine tolle Aussicht auf die Schildvulkane. Begleitet wurden wir dabei von unzähligen Kängurus.

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Weiter ging es nach Croydon. Hier startete 1885 die Suche nach Gold. Jeden Tag fuhren wir ein Stück, hielten an, machten uns einen Kaffee und aßen dazu Brot mit Ei. Dann fuhren wir weiter bis wir am späten Nachmittag auf einem freien Campingplatz anhielten, wo wir die Nacht verbrachten. Unser Campervan wurde unsere Heimat, unser Bett, unsere Küche, einfach alles zusammen. Und er war nicht groß. Platz gab es so gut wie keinen. Aber es gab immer einen Sonnenuntergang.

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Im Outback – Von Normanton nach Tennent Creek

Nach Croydon kamen wir nach Normanton, wo wir den Savannah Way verließen und Richtung Cloncurry fuhren. Wir kamen am Four Way Stop vorbei, tankten am berühmten Roadhouse, das sind Raststätten mit Tankstellen, die Motels und Caravanpark anbieten, und fuhren weiter. Von Cloncurry ging es nach Mount Isa, wo wir neue Vorräte kauften, damit es für die nächste Zeit im Outback reichen sollte. Gegründet wurde sie 1923, nachdem man Kupfer, Silber, Zink und Blei in der Umgebung fand.
Weiter ging es nach Camooweal, angeblich auf “der längsten Hauptstraße der Welt”, vorbei an vielen Kilometern Hügellandschaft und Spinigras. Die Nacht verbrachten wir bei Camooweal an einem wunderbaren See.
Dann überquerten wir die Grenze zum Northern Territory. Ein Moment auf den wir uns seit wir losgefahren waren, gefreut hatten.

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Weiter ging es. Bei Warumungo nahmen wir die Linksabbiegung mitten im Nirgendwo nach Tennent Creek. Wir fuhren auf dem Stuart Highway, eine Straße die sich pfeilgerade bis zum Horizont erstreckt. Wir hatten über die Straßen im Outback gelesen, aber nun befuhren wir sie. Die Natur wechselte ständig. Jede Nacht war der Sternenhimmel einzigartig, in dieser einsamen Gegend. Nur noch schöner war der Sonnenaufgang des jeweiligen Morgens.


Im Outback – Die Devils Marbles

Nach Tennent Creek schliefen wir bei den Devils Pepples. Die kleinere Ausgabe der berühmten Devils Marbles, die Granitkugeln, zu denen wir am nächsten Tag aufbrachen. Die Devils Marbles waren wunderbar zum Anschauen. Und in der Nacht schwebte der Mond am Himmel und war von tausend Sternen umgeben.

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Im Outback – Ayers Rock

Von den Devils Marbles ging es weiter nach Alice Springs, eine sympathische Kleinstadt mitten im Nirgendwo. Sie ist umgeben von dem Gebirge der MacDonnell Ranges, eines der ältesten Gebirge der Welt. Stark verwittertes Rotgranit, mit besonders eindrucksvollen Schluchten. Wir sahen Rockwallabies und sammelten Feuerholz. Hier schliefen wir an einem See und verbrachten den Abend mit netten Australiern am Feuer. Mittlerweile waren die Nächte schon wieder kälter geworden, so weit waren wir schon wieder in den Süden gefahren.

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Am nächsten Tag fuhren wir weiter zu dem berühmten Uluru (Ayers Rock).
Der berühmte und zweitgrößte Monolith der Erde ist fest in der Kultur der Aborigines verwurzelt, bei denen er Uluru heißt. Seit zirka 20.000 Jahren lebt dort der Stamm der Anangu, für die der Fels als Schauplatz einer kriegerischen Auseinandersetzung diente, sowie als Heimat der mystischen Regenbogenschlange, der wichtigsten Schöpfungsgestalt der Aborigines.
Laut der Aborigines, formt die Regenbogenschlange Berge und Täler und ist Hüterin des in der Wüste so wichtigen Wassers. So steht das Didgeridoo, das bekannteste Instrument der Aborigines, mit ihr in direkter Verbindung, denn die Töne des Blasinstruments sollen die Vibrationen nachempfinden, die die Regenbogenschlange auslöste, als sie bei ihrem Weg aus dem Meer die Landschaft Australiens formte. Besteigen durften wir den Berg aufgrund des Windes nicht. Aber wir blieben bis zum täglichen Naturschauspiel: dem Sonnenuntergang. Dabei zeigte sich der Berg in verschiedenen Rottönen.

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Im Outback – Die Olgas

Die Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz im Resort und bezahlten viel Geld für ein Stückchen Gras, wo wir unser Auto abstellen konnten.
Am nächsten Tag besuchten wir die Olgas, die sich ebenfalls im Uluru-Kata Tjuta National Park befinden, ungefähr 40 km vom Ayers Rock entfernt, und die wir viel beeindruckender fanden. Die Felsengruppe Kata Tjuta (Olgas), was übersetzt viele Köpfe heißt, ist eine Gebirgsformation und besteht aus 36 kuppelförmigen Bergen.
Wir bewanderten den berühmten Wanderweg durch das sogenannte Valley of the Winds. Ein 7,5 km langer Pfad, der sich durch spektakuläre Wüstenlandschaften und beeindruckende Felsformationen erstreckt.

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Im Outback – Der Kings Canyon

Die Nacht verbrachten wir ganz in der Nähe des Resort und sahen zum ersten Mal einen freien Dingo. Am nächsten Morgen fuhren wir weiter zum Kings Canyon. Der Kings Canyon ist die größte Schlucht Australiens und befindet sich im Watarrka National Park. Wir wanderten am Rand des Canyons um die Schlucht herum auf dem führenden Kings Canyon Rim Walk (6 km) und wurden mit atemberaubenden Landschaften und phantastischen Aussichten auf Sandsteinkuppeln, steile Felswände und tiefe Schluchten belohnt.
Auf ungefähr der Hälfte des Weges stiegen wir zu einer kleinen Oase namens Garden of Eden ab. Dieses permanente Wasserloch lud uns nicht zu einer erfrischenden Abkühlung ein, brachte uns aber zum Staunen, wegen einer fast schon subtropischen Vegetation mitten im australischen Outback. Danach führte der weitere Weg durch die auf der Südseite gelegenen Sandsteinkuppeln.

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Im Outback – Coober Pedy

Von da ging es nach Coober Pedy, durch trostlose wirkende, sandige Landschaft. Coober Pedy – das in der Sprache der australischen Ureinwohner soviel wie „weißer Mann im Loch“ bedeutet, machte seinem Namen alle Ehre. Denn tatsächlich lebt hier der Großteil der Bevölkerung unter der Erde, um der Hitze des Outbacks zu entkommen: Denn im Sommer werden es zwischen 35 und 45 Grad – im Schatten! Hinzu kommen die regelmäßigen Sandstürme. Da hört sich eine Wohnung unter der Erde paradiesisch an.
In Coober Pedy gräbt man immer noch nach Opalen. Etwa 70 Prozent der Edelsteine weltweit kommen von hier, weswegen Coober Pedy auch als „Opal-Hauptstadt der Welt“ bezeichnet wird.
Wir besuchten eine Miene und campten im Underground Caravanpark. Coober Pedy war die verrückteste Stadt die wir sahen.

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Im Outback – Die Flinders Ranges

Nach weiteren hunderten von Kilometern verließen wir endlich die Wüste und die Landschaft wurde wieder grün. Unglaublich grün. Wir fuhren in die hügelige Landschaft nördlich von Adeleide, die bezauberten Flinders Ranges. Auch hier wechselte die Natur. Mal war das Gras auf den geschwungenen Hügeln so unglaublich grün wie in Irland und dann sah man an anderen Stellen den blanken roten Stein und die Gegend erinnerte wieder an das Outback.

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Die Flinders Ranges zählen zu den ältesten Bergketten der Welt. Durch hunderte von Millionen Jahre Erosion sind sie ganz schön abgeschliffen und lange nicht mehr so hoch wie die Alpen oder der Himalaya, aber immer noch unglaublich beeindruckend. So eine tolle Landschaft war wieder ein Grund wandern zu gehen. Denn es gibt dort etwas ganz seltenes zu sehen: Die vom Aussterben bedrohten Wallabies mit dem gelben Schwanz. Nur noch 12 Stück soll es geben. Kurz vor Sonnenuntergang wanderten wir durch das Tal und sahen unzählige Kängurus. Die alle zum Fressen unterwegs waren, aber leider keins der berühmten Wallabies.

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Die Great Ocean Road

Von da an ging es nach Adelaide, wo wir das erste Mal wieder im Hotel schliefen. Es war uns einfach zu kalt zum Campen geworden. Von Adeleide haben wir nichts gesehen. Nachdem wir so lange im Outback waren, erschien uns die Stadt erschreckend. So viele Menschen, noch mehr Autos und ein unerträglicher Lärm. Und so fuhren wir schon am nächsten Tag weiter auf die Great Ocean Road. Eine beeindruckende Strecke mit vielen Sehenswürdigkeiten. Sie gehört zu den Top Roadtrips der Welt. Die Straße, die sich, wie der Name schon sagt, an der Küste entlang schlängelt, führte auch durch grüne Hügellandschaften und Eukalyptuswälder, vorbei an grasenden Schafen, unzähligen Papageien und schlafenden Koalas.

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Und doch waren die Steine im Meer das Highlight. Die Twelve Apostles. Eigentlich sind es ja nur sieben Steine im Meer. Es waren mal zehn, doch einige der Felsen sind zerfallen- zwölf waren es nie, angeblich hat man ihnen nur den Namen gegeben weil es nunmal der Bibel nach zwölf Apostel sind, und sich das besser anhört.

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Und dann waren wir in Melbourne. Genau 7600 km haben wir in unserem Campervan zurückgelegt und dabei 750 Liter Benzin verfahren. Das macht 911 AUD (australische Dollar). Natürlich war im Outback der Spritpreis viel teurer, als in den großen Städten.

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Es war ein unvergleichliches Abenteuer, ein einmaliges, tolles Erlebnis, das man nicht mehr vergisst.

13 Lieblingsmomente meiner Reisen

13 Lieblingsmomente meiner Reisen

Reisen ist meine große Leidenschaft. Ich liebe es neue Länder zu entdecken, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Neue Geschmäcker und Gerüche, Lebensweisheiten und Philosophien. Meine Reise begann vor acht Jahren, als ich nach Kanada auswanderte und dann die Welt erobern ging. So begann das mit […]

Die coolsten Bars in Buenos Aires

Buenos Aires schläft nie und ist berühmt für coole Bars und deren Besonderheiten. Bars, welche sich in Blumenläden verbirgen, nur durch Telefonzentralen zugänglich sind, in französischen und eleganten Villen thronen oder eine Bar in der Bar haben. 1. Frank’s Bar Arévalo 1445 In einer kleinen […]

Argentinien am Rande des Abgrunds


Am kommenden Sonntag den 25 Oktober 2015 wählt Argentinien einen neuen Präsidenten. Doch die große Korruption und die hohe Inflation haben das Land sehr gebeutelt.

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Politiker bereichern sich immer mehr, während die Bürger Argentiniens in Armut versinken und die Kinder auf den Straßen verhungern.

Wenn die Sonne hinter den hohen Gebäuden verschwindet und durch die Straßen die Dunkelheit schleicht, machen sich die Kinder und unzählige Erwachsene in Buenos Aires auf, um Pappe und Papier aus den Mülltonnen zu sammeln, die abends vor die Türen gestellt werden und die sie für ein paar Centavos verhökern können.

Sie nennen sich, die Cartoneros, Pappsammler und ziehen mit Karren beladen durch die Straßen, wühlen im Müll und haben sich die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Glamour und Gosse, nebeneinander, zur selben Zeit, in derselben Straße.

Sechs Peso, etwa 50 Euro-Cent, bekommt ein Pappsammler für zehn Kilo trockenen, sauber gefalteten Karton.

Um halb zwei Uhr nachts kehren die Pappsammler in ihre Hütten, in einem Slum am Stadtrand zurück. Wenigstens haben sie ein Dach über dem Kopf, Trinkwasser und manchmal sogar Strom.

Am nächsten Morgen geht es dann für die Kinder müde zur Schule und gegen Abend wieder auf die Straße. Eine traurige Kindheit in Argentinien. Eine von Millionen.

Kommt es zu einem radikalen Wechsel

Die Wirtschaft in Argentinien ist stark angegriffen. Argentinien fiel 2001 in eine Finanzkrise und die sozialen Folgen waren verheerend. Innerhalb eines Jahres sank das Einkommen um 15 Prozent. Viele Menschen der Mittelschicht und Arbeiterklasse stürzten in die Armut. Es folgten Hungerrevolten in den Provinzen und Unruhen, die Monate dauerten und Tote forderten.

Seitdem hat das Land es nicht geschafft, sich zu erholen, die Probleme wurden nur verschleppt und neue geschaffen.

Mehr als 25 Prozent der Bevölkerung lebt in Armut, womit sich die Armut in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdreifachte.

Währenddessen erreichte die Inflation in den vergangenen zwölf Monaten fast 40 Prozent und machte das Leben der Argentinier immer teurer.

Das Land wurde von Korruption und Vetternwirtschaft gebeutelt, bei dem die Regierung in die eigene Tasche wirtschaftete und mehr Geld ausgab, als sie über Steuern und Abgaben einnehmen konnte.

Die Leidtragenden sind die Armen und die Wirtschaft, die zu eskalieren droht. Es ist zu befürchten, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) schrumpft, die Arbeitslosigkeit weiter steigt und die Preise wieder nach oben schnellen. Die Renten und Sozialhilfe weiter sinken und die Armut sich immer mehr vergrößert.

Schon jetzt liegen die Lebenshaltungskosten, vor allem bei Nahrungsmitteln, über denen in Deutschland.

Die Polizei ist in den Drogenhandel verstrickt

Das Grundgehalt der Polizisten ist miserabel; Sie müssen selbst für ihre Uniform und ihre Waffen aufkommen. Dafür können sie aber in ihrem Bezirk abgreifen, was sie wollen. Sie werten ihren Lohn durch Drogenhandel und andere organisierte Kriminalität, wie Organhandel auf.

Wenn die Sonne brütend heiß, die argentinischen Sommerferien im Dezember einläutet, machen sich die reichen Bürger von Buenos Aires auf, um in der Ferienstadt Mar del Plata am Atlantik Urlaub zu machen.

Zur selben Zeit formatieren sich die Polizisten und organisieren mehrmals wöchentlich einen Drogenzug, um die am Strand in der Sonne weilende Kundschaft mit Kokain zu versorgen.

Zudem werden von den illegalen Textilbetrieben in Buenos Aires, indem vor allem bolivianische Einwanderer ausgebeutet werden, Bestechungsgelder kassiert. Sowie von den Drogendealern, den Bordellen, den Diskotheken und anderen Geschäften.

Möchte ein Polizist ein Kommissariat übernehmen, muss er dafür bis zu einer Million Pesos an den Vorgänger zahlen.

Die Korruption im Land schadet vor allem den Armen

Im Korruptions-Ranking von Transparency International landete das südamerikanische Land auf Platz 105 von 178 und steht damit gleich nach Algerien und gleichauf mit Kasachstan.

Die Gelder fließen vor allen Dingen in die eigenen Taschen der Politiker und Unternehmer, wie beim Vizepräsident Amado Boudou, der sich selbst bereicherte und Freunde begünstigte.

Funktionäre, die die Interessen der Gesellschaft vertreten sollen, vertreten in erster Linie sich selbst und die Gruppen, die am besten zahlen.

Daten, insbesondere über das Ausmaß der Inflation, werden manipuliert und gelangen nur selten an die Öffentlichkeit, seitdem im Jahre 2007 die Regierung Kirchner die Statistikbehörde Indec unter Regierungskontrolle stellte.

So wurden die letzten Zahlen zur Armutsrate im Dezember 2013 veröffentlicht.

Staatsangestellte, die die Korruption anprangern, werden entlassen, oder im Fall von Staatsanwalt Alberto Nisman tod aufgefunden.

Der Staatsanwalt Alberto Nisman warf der Präsidentin Christina Fernandez de Kirchner vor, die Hintermänner des Anschlags zu decken, um im Gegenzug dringend benötigtes Erdöl aus dem Iran zu erhalten.

Der Anschlag war 1994 auf das jüdische Kulturzentrum in Buenos Aires (Amia) verübt worden und hatte 85 Personen das Leben gekostet und rund 300 verletzt.

In diesem Jahr wurde er in seiner Wohnung im noblen Viertel Puerto Madero in Buenos Aires mit einem Kopfschuss aufgefunden. Seine eigene Pistole lag in seiner Hand, womit alles auf Selbstmord hindeutete, wären da nicht die Umstände und der Zeitpunkt gewesen.

Seit 2004 arbeitete der Staatsanwalt an diesem Fall, bei dem es nun zu einer Verhandlung gekommen wäre. Erst Tage zuvor hatte er in einem Interview davon gesprochen, dass er um sein Leben fürchtete.

Zu einer Anklage kommt es nie, denn die Justiz unternimmt nichts gegen die Korruption. Die Verantwortlichen kommen meist straffrei davon.

Auch vor der Wahl am kommenden Sonntag ziehen Parteifunktionäre mit Essensgutscheinen und den Versprechen von Sozialleistungen durch die Elendsviertel um Stimmen zu sammeln.

Absturz oder neue Chance

Acht Jahre lang war Cristina Fernández de Kirchner (linker Flügel der Peronisten) an der Macht und darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr antreten. Die Ära Kirchner begann 2003 mit ihrem Ehemann Néstor Kirchner, der bis 2007 regierte und von seiner Frau abgelöst wurde.

Der rüde Umgang und die Vorwürfe der Korruption erschuf dem Kirchner Duo viele Gegner. Nun soll der aussichtsreichste Kandidat der Partei, Daniel Scioli, 57, Gouverneur der Provinz Buenos Aires, übernehmen.

Dagegen hält der erbitterte Widersacher der Regierung, Sergio Massa, 42, (rechter Flügel der Peronisten) Bürgermeister der Stadt Tigre, der immer mehr Anhänger findet.

Der dritte Anwärter, der die besten Chancen auf eine Kandidatur hat, ist der Unternehmer und Politiker Mauricio Macri, 55.

Der Ingenieur mit Abschluss in Wirtschaft kam, – wie soll es anders sein in Argentinien, – durch den Fußball in die Politik. Seit er Präsident des populären Vereins Boca Juniors ist, gewann er an Beliebtheit und wurde Bürgermeister von Buenos Aires.

Zusätzlich werden am Sonntag jeweils die Hälfte der Abgeordneten und Senatoren gewählt.

Viele Argentinier sehen die Korruption, als eines der größten Probleme ihres Landes an. Sie glauben, Politiker oder Beamte bereichern sich, machen nie ihre Arbeit und müssen keine Strafe fürchten. Viele Millionen Dollar gehen durch Wirtschaftsverbrechen verloren, die in öffentliche Schulen, Krankenhäuser oder Sozialhilfen investiert werden hätten können.

Zudem bringt viele Argentinier die hohe Inflation auf, aber ob sie den Mut für einen radikalen Wechsel haben, ist dennoch fraglich. Und wenn, wird sich überhaupt etwas ändern?

Die Bahamas sind die Filmkulisse für Hollywood

Traumhafte Strände. Perfektes Klima. Wunderbares Leben. Kristallklares Wasser. Bezauberndes Naturparadies. Bunte Häuschen. Liebenswerte Menschen. Das sind die Bahamas. Der Inselstaat im Atlantik setzt sich aus 700 Inseln zusammen, von denen aber nur 30 bewohnt sind. Die Bahamas wurden am 12. Oktober 1492 von Christoph Kolumbus […]

Einmal quer durch Argentinien

Argentinien ist das achtgrößte Land der Erde. Meine Reise beginnt im Norden, in Salta. Ein völlig ungewohntes Bild strahlt mir entgegen. Ganze, verputzte, alte Häuser und monumentale Gebäude, anstatt der unzähligen Backsteinhäuser, die mir aus Ecuador und Peru bekannt sind. Schachbrettartige Anordnung der Blöcke. Richtige […]

Buenos Aires – die wilde Extreme


In einem Artikel las ich einmal, man braucht ein Leben lang, um Buenos Aires zu entdecken, aber nur einen Moment, um verzaubert zu sein. Und genau das bin ich, als das Flugzeug aus den Wolken stürzt, in ein gigantisches Lichtermeer eintaucht und Kurs auf den Flughafen nimmt. Ich spüre die Aufregung und erlebe den Zauber, der Neuem innewohnt. Die unerfüllten Träume, die schrecklichen Nöte, die traurige Armut, der grenzenlose Luxus, die vielen Erinnerungen, die wilden Leidenschaften, sie alle vereinen sich in ihr. In Buenos Aires. Der wilden Extremen.
image Schon bald nach der Landung ist mein Gepäck in einem Kofferraum eines der gelbschwarzen Taxis verstaut und ich sitze thronend auf der Rücksitzbank. Hupend rasen wir durch die dunkle Nacht. Ich habe nur einem Gedanken im Kopf, faszinierend. Eine beeindruckende Kulisse zieht an meinem Fenster vorbei. Eindrucksvoll. Atemberaubend. Ist es dieses Zusammenspiel, dass so viele Europäer nach Argentinien ziehen lässt. Die große, kosmopolitische und gigantische Stadt ruht niemals. Sie vereint das Alte und das Neue, das Nostalgische und das Zeitgenössische zu einer atemberaubenden Architektur. Meisterwerke von der Modernen bis zum Jugendstil prägen ihre verschiedenen Stadtteile – das Straßenleben von San Telmo, oder die historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten von Recoleta. Ich spüre die Leidenschaft, die die zwölf Millionen Menschen, “porteños”, wie die Bewohner von Buenos Aires genannt werden möchten, ausstrahlen. Dann bin ich da. In einer der unzähligen Nebenstraßen, wenige Blocks vom Casa Rosada entfernt, befindet sich mein Hotel. Der Taxifahrer befreit die Koffer und schiebt sie zum Hoteleingang. Ich bedanke mich und schaue den fernen Lichtern hinterher, die in der dunklen Gasse verschwinden. Dann betrete ich das Hotel und checke ein. Wenige Minuten später, genieße ich die Aussicht von dem Balkon. image Zum ersten Mal besuche ich Buenos Aires. Die Metropole, von der so viele träumen. Von der niemand müde wird zu erzählen. In der starke, fast schmerzhafte Kontraste dominieren. Hoch und Niedrig. Neu und Alt. Glamour und Gosse. Dekor und Schmucklosigkeit. Grau und Farbenfreude. Erotik und Romantik. Noble Villen reihen an kühlen Bürotürmen. Riesige Parks mit uralten Bäumen thronen zwischen sechsspurigen Straßen. Kunst versucht sich neu zu kreieren. Buenos Aires, Traum und Verderben.

San-Telmo – Zurück in die 20er Jahre

Mein Hotel befindet sich in einer der unzähligen Gassen in San Telmo, wo sich die Wilde im 17 Jahrhundert, aus jenem “Fluss von Schläfrigkeit und Schlamm”, dem Río de la Plata, erhob, der zuerst die Schiffe der Spanier anspülte, die sie nach der Schutzpatronin der Seefahrer, Heilige Maria des Guten Windes benannten und später die der Einwanderer aus aller Welt. Hier bot sie dem Adel ein Zuhause, bis die verheerende Gelbfieber-Epidemie im Jahr 1871 ihn in die nördlicheren Stadtteile trieb und die zu Massen ins Land strömenden Immigranten die leer stehenden Familienresidenzen zu “normalen” Häusern umbauten. Hier blühte zur selben Zeit in vielen Hinterhofkneipen der Tango auf und erzählte von den Zuständen, von Liebe, Leidenschaft und Lust. Hier lebte die legendäre, aus ärmlichen Verhältnissen stammende, spätere Präsidentengattin Eva Perón, die sich durch ihr soziales Engagement in die Herzen der Argentinier spielte.   image
Hier verzaubert heutzutage ein farbenprächtiger Boheme-Stadtbezirk, mit einer atemberaubenden kolonialen Architektur die Besucher und versetzt sie zurück in die zwanziger Jahre, die man aus alten Filmen zu kennen glaubt. Enge Gassen, mit Kopfsteinpflaster versehen, sind mit unzähligen Cafés und alten, wunderschönen Häusern, mit Stuckfassaden, Erkern und sonnendurchfluteten Patios gesäumt, durch die ich stundenlang schlendern und mir vorstellen könnte, wie hier früher die Ochsenkarren gezogen wurden.  

Plaza de Mayo – das Herz der Wilden

Ihr Prunkstück, der Plaza de Mayo, ist nur einen Steinwurf von San Telmo entfernt, wunderschön und umrandet von der Catedral, dem alten Rathaus (Cabildo) und dem Casa Rosada, dem Präsidentenpalast. image Hier startete 1810 die Revolution, die Argentinien von Spanien befreite. Von hier aus hielt die vergötterte Eva Peron ihre Reden, vor zehntausenden Bürgern. Hier mischte Präsident Sarmiento als Zeichen des Kompromisses, im Jahre 1873, die Farben der beiden tief verfeindeten politischen Lager – Rot und Weiß – zusammen und strich das Gebäude rosa an. Seitdem ist es ein Symbol für die Einheit Argentiniens. Proteste. Reden. Demonstrationen. Auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude ist immer etwas los. Mehr als einmal entschied sich hier das Schicksal der ganzen Nation. Mehr als einmal hielten vom Balkon des Präsidentenpalastes Staatsoberhäupter euphorische Reden. Mehr als einmal wurde hier protestiert. Der Platz mit den schönen Blumenbeeten und Palmen ist ein Symbol für Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit. image

Avenida 9 de Julio – die breiteste Straße der Welt

Buenos Aires ist ständig in Bewegung. Menschen rennen, verharren kurz an Kreuzungen, stehen geduldig Schlange vor Bushaltestellen und Bankschaltern und wuseln durch Gassen. Flitzen U-Bahn Schächte rauf. Flitzen U-Bahn Schächte runter. Unzählige Autos rasen endlose Straßen entlang. Busse quälen sich durch einen Strom von Verkehr und das alles auf der breitesten Straße der Welt. Die Av. 9 de Julio, erinnert mit ihrem Namen an den Unabhängigkeitstag von Argentinien. Für 140m Breite und 20 Fahrspuren wurde extra eine ganze Häuserzeile abgerissen. Als ich sie überqueren möchte, um von einer Straßenseite zur anderen gelangen, muss ich 16 Spuren überwinden. Es ist fast unmöglich während nur einer Grünphase hinüberzukommen und so warte ich auf einer der Verkehrsinseln, bis es weitergeht. In der Mitte der Avenida thront der 67 m hohe Obelisk, ihr Wahrzeichen. An seiner Stelle wurde das erste Mal die argentinische Flagge gehisst. Hier versammeln sich die Porteños, wenn die Fußballnationalmannschaft ein wichtiges Spiel hat, und bringen den Verkehr zum Erliegen. Momentan liegt nichts, und die Avenida ist wie meistens stark befahren. Unzählige Autos befahren die Straße, wild und schnell, wie die Fahrweise der meisten Argentinier, ruht das Temperament nie. image

Das Nachtleben in einem Meer aus Lichtern

Mit ihrem Nachtmantel aus unzähligen Lichtern strahlt sie Schönheit und Verdorbenheit aus und man wünscht sich nur eins: Ihr zu gehören, einzutauchen und die Nacht erleben zu dürfen. Ihr unstillbares Verlangen nach Leben zieht einen magisch an, und bevor man es sich versieht, ist man ihr ausgeliefert. Wie verzaubert schlendert man durch die Straßen, die mit schicken Cafés, Bars und Restaurants übersät sind. Man flaniert mit unzähligen anderen, in Lokalen oder Parillas, den typischen Steakhäusern, wo es Fleisch in allen möglichen Varianten auf einem riesigen Holzkohlegrill gegrillt gibt, dem Paradies für Fleischliebhaber, dem Grauen für Vegetarier, bis Mitternacht, um dann in angesagte Klubs, oder in eine Milonga zu gehen, wie die Tangolokale hier heißen. Man tanzt bis drei Uhr morgens, trinkt nur mäßige Mengen an Alkohol, denn betrunken sind die Argentinier nur selten, nimmt ein zeitiges Frühstück, ein wenig Schlaf, und stürzt sich in den nächsten Tag. image Aber während die einen ausgelassen in Klubs tanzen, sammeln die anderen Pappe und Papier, dass sie für ein paar Centavos verhökern können. Als ich zum Hotel schlendere, kommt mir die Handvoll Menschen entgegen, die mit Karren beladen durch die Straßen ziehen, im Müll wühlen und sich die Kapuze tief ins Gesicht ziehen. Es sind die Cartoñeros, Pappsammler. Sie sammeln nachts Pappe und Papier aus dem Müll in den Straßen. Als Argentinien 2001 in eine Finanzkrise stürzte, landeten viele Menschen der Mittelschicht und der Arbeiterklasse in der Armut. Ohne funktionierendes Sozialsystem mussten sie einen Plan entwickeln, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Nun verdienen sie ihren Lebensunterhalt mit dem Durchsuchen der Plastiksäcke, die abends vor die Türen gestellt werden. Glamour und Gosse, nebeneinander, zur selben Zeit in derselben Straße.  

Recoleta, eine Ansammlung von kulturellen Sehenswürdigkeiten

Eine ihrer Besonderheiten ist der Recoleta Friedhof, eine kleine Stadt innerhalb der Stadt, mit unvergesslichen Erinnerungen. Er ist die letzte Ruhestätte von vielen Prominenten und gut Betuchten. Manche Grabstätten sind kleine Kunstwerke, andere sind Mausoleen, die reiche Familien für ihre verstorbenen Angehörigen errichteten. Die bekannteste Person, die dort ihre letzte Ruhe gefunden hat, ist Eva Peron. Das einzige Grab, an dem täglich frische Blumen liegen. image Als 16-Jährige kam, die aus armen Verhältnis stammende, Eva Duarte nach Buenos Aires, um ihren Traum zu verwirklichen und Schauspielerin zu werden. Anfangs hielt sie sich mit kleinen Rollen über Wasser, bis sie die Bekanntschaft mit Emilio Kartulovic machte, dem Herausgeber der populären Zeitschrift “Sintonia”, der ihrer Laufbahn den entscheidenden Schub verpasste. Sie landete auf der Titelseite seines Magazins, und wurde kurze Zeit später Sprecherin bei den bekannten Radiosendern. Am 4. Juni 1943 übernahm das Militär die Macht und stellte alle Radioprogramme unter Kontrolle. So lernte Eva ihre große Liebe kennen, den Offizier Peron, der den Posten eines Ministers für Arbeit bekleidete. Die beiden waren füreinander geschaffen. Er verschaffte ihr große Spielfilmrollen, bei einer blondierte sie sich ihre dunklen Haare, was ihr so gut gefiel, dass sie für den Rest ihres Lebens gefärbte Haare trug. Aber dann verhaftete das Militär ihren Juan Peron, aufgrund seines großen Einflusses auf die einfachen Arbeiter. Eva mobilisierte eine Demonstration. Hunderttausende strömten auf den Plaza de Mayo. Fabrikarbeiter. Lkw-Fahrer. Hausfrauen. Kleinbauern. Arbeitslose. Die Militärs gaben nach und ließen ihn frei. Kurz darauf heiratete Peron seine mutige Geliebte und wurde vier Monate später mit knapper Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Nun widmete sich Evita voller Eifer der Politik, setzte das Frauenwahlrecht durch, kämpfte für die Emanzipation der Frauen und kümmerte sich um die Ärmsten im Land. Sie wurde verehrt und vergöttert, und pompös zu Grabe getragen, als sie im Alter von 30 Jahren an Krebs starb. Noch heute wird sie als Heldin verehrt. image

Das moderne Puerto Madero

Modern und Atemberaubend zeigt sich Buenos Aires am Hafen in Puerto Madero, dem jüngsten Viertel. Ähnlich den Häfen in anderen großen Städten wurde auch hier umfunktioniert. Schiffe gibt es fast keine mehr. Dafür aber Sportboote, eine Vielzahl beeindruckender Wolkenkratzer, trendiger Bars und Restaurants, die den Besuchern einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Rio de la Plata ermöglichen. image Es ist mitten im Juli aber hier herrscht Winter, weil das Land auf der Südhalbkugel liegt. An jeder Ecke stehen Menschen in dicken Manteln gehüllt und schlürfen den bekannten Mate Tee. Das Nationalgetränk wird aus ausgehöhlten und kunstvoll verzierten Kürbissen zu sich genommen und zählt als argentinische Tradition. Es ist mehr, als einen Aufguss aus den unfermentierten Blättern des Matestrauches aufzunehmen. Mate trinkt man nicht allein. Mate teilt man. So haben viele Argentinier immer die nötigen Utensilien dabei, um einen Tee zu brauen: Die meist faustgroße Kalabasse (mate), den Mate-Tee (yerba mate), ein silbernes, 20cm-langes Saugrohr (bombilla) mit einem kleinen Sieb am unteren Ende und eine Thermoskanne mit heißem Wasser. image  

Palermo – schick und elegant

In Palermo gewährt Buenos Aires einen Eindruck in die Heimat des berühmtesten Schriftstellers von Argentinien: Jorge Luis Borges. Behütet wuchs er in einem Haus mit Garten auf – während draußen das Gesetz des Messers galt. Die Gassen waren von einfachen Leuten überflutet. Ochsenkarren polterten über das Kopfsteinpflaster. Finstere Gestalten mit Narbengesichtern trieben sich in Schenken herum und lungerten in dunklen Hauseingängen. Das damals getragene Gewand verwandelte sich in ungewöhnliche Kunstwerke, die an Hausfassaden thronen, in unaussprechliche Straßennamen, in Mustern, dass die Schatten der Bäume auf den Asphalt malen und in Hundeausführern, die mit einem zehnköpfigen Rudel an der Leine (vom Pudel bis zum Labrador) die Straßen entlangeilen. In Designer-Geschäfte und Boutiquen, die an zahllosen Cafés und Restaurants reihen, die ihre Bestuhlung auf den Gehwegen und rund um die Straßenkreuzungen aufstellen. In Straßen, die zwischen der Plazuela Cortázar (benannt nach dem argentinischen Schriftsteller Julio Cortázar) und der PlazaItalia zum Entdecken geschaffen sind. Und in den Straßen Serrano, Borges und Costa Rica, die mit unscheinbaren Verbindungsgassen, mit bunten Graffitis an den Wänden faszinieren. image

Das bunte La Boca

In La Boca zeigt sich Buenos Aires von der fröhlichsten Seite. Italienische Immigranten bauten dieses Stadtteil am Riachuelo, einen gewundenen Kanal entlang, an dessen Ufern Lager und Fabriken lagen. Das Herzstück bildet “El Caminito”, eine kleine Gasse mit Häusern, in bunten Farben gestrichen, in der sich viele Künstler tummeln. Hier verzaubert sie mit ihrem Flair, dass man sich wohlfühlen muss und in einem der unzähligen Cafés, dem Tango tanzenden Pärchen zuschaut und die Leidenschaft spürt. Unmittelbar wird einem klar, dass man nach Buenos Aires zurückkehren muss. Um Tango zu tanzen und stundenlang durch die Straßen von San Telmo und Palermo zu streifen und zu fotografieren. image

Fazit: Wie Paris den Eiffelturm und Rom das Kolosseum als Wahrzeichen haben, so ist Buenos Aires – Tango, – wild und voller Leidenschaft. Die Stadt ist, wie das Leben sein sollte: verrückt, wild und wunderbar.



Salta – die Stadt der Sonne

Ein völlig ungewohntes Bild strahlt mir entgegen. Ganze, verputzte, alte Häuser und monumentale Gebäude, anstatt der unzähligen Backsteinhäuser, die mir aus Ecuador und Peru bekannt sind. Schachbrettartige Anordnung der Blöcke. Richtige Straßen. Cafés. Riesige Supermärkte. Berge im Hintergrund. Eine spektakuläre Landschaft der Andengipfel. Weinberge. Kolonialzeitliche […]

Von San Pedro de Atacama nach Salta

Die 10-Stunden-Busfahrt Fahrt von San Pedro de Atacama in Chile, über die Anden, nach Salta im Norden Argentiniens, verspricht atemberaubend zu werden. Die Luxusausführung, die mir aus Peru bekannt ist, zweistöckig, mit Liegesitzen bis zu 180 Grad, eigenem Fernseher, Lunch und Decken für die Nacht, […]

Von Peru nach Chile


Momentan befinde ich mich in Antofagasta in Chile, diesem entlegenen Landstrich von viertausenddreihundert Kilometer Berge, Täler, Seen und Meer. Im Norden, das durch die Atacamiwüste vom restlichen Kontinent getrennt ist und die trockenste der Welt ist, wie die Bewohner glauben! Ich tue mich etwas schwer mit diesem Land, Peru liebte ich vom ersten Moment an und der Abschied fiel unglaublich schwer. Peru war einfach etwas besonderes. Nun heißt es wieder: auf zu neuen Abenteuern, neue Luft zu atmen und die schlafenden Vulkane, sowie die endlosen Bergketten, die Chile in einer monumentalen Umarmung umfangen, zu bestaunen und die unzähligen Abenteuer zu erleben, die ich als Kind sooft erträumte.

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Chile ist sehr europäisch. Die vielen Plattenbauten ragen wie eine Armee aus jeder Stadt, bereit jedem Tsunami, der sich vom Meer nähern sollte, die Stirn zu bieten.

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Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern das man nie beginnen wird zu leben.

Das sandige Leben in der Fremde

Es fällt kein Regen, die Luft ist staubtrocken und nur vom Meer weht eine kühle Brise die erfrischend wirkt. Los Organos ist die erste Etappe meiner Reise durch Peru. Das kleine Fischerdörfchen liegt im Norden, umrahmt von sandigen Bergen, als hätte jemand Geröll aufgeschüttet, wenige […]

Die Stille der Strände

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken! Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich zum ersten Mal eine Kolonie von Seehunden erblickte. Ihr lautes Schreien erklang von weitem, zerschnitt die Stille und verlor sich im […]

Wie ein Echo aus einer fernen Zeit


Vom ersten Moment an entführt Ecuador mich in vergangene Zeiten und in eingefrorene Erinnerungen. Der Gemüsehändler an der Straße, der mit frischem Obst und Gemüse feilbietet und mit unschlagbar günstigen Preisen. Die öffentlichen Verkehrsmittel, die mit ihrem Knattern schon von weitem ihre Erscheinung ankündigen und die männlichen Fahrgäste während des Fahrens auf- und abspringen lassen. Triste und nicht fertiggestellte Altbauten und die neumodischen Erfindungen, wie moderne Technologie, Streß oder Eile die zu diesem Teil des Landes, kleine Fischerd-dörfchen, die im Süden in der Region Santa Elena an der Küste liegen, noch nicht vorgedrungen sind.

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Die Freunde in der Fremde

Wilde Hunde streifen durch die Straßen und bewachen vereinzelte Häuser und Grundstücke, denen sie sich zugehörig fühlen. Mit ihren Gebärden erschaffen sie Momente, wo ich mich vor der Konfrontation fürchte, wenn der Hund mich mit Argusaugen beobachtet, aufspringt und wild bellend auf mich zuläuft und mir vor Angst die Luft wegbleibt. Doch im Gegensatz zu den Einheimischen, die sie mit Steinen bewerfen, damit sie fortbleiben, weigere ich mich diese drastische Maßnahme in Betracht zu ziehen und kaufe frische Würste vom Fleischer um sie damit zu Freunden zu machen – noch nie in meinem Leben hatte ich soviele vertrauenswürdige und treue Freunde.
Wenn sie mich jetzt von Weitem erblicken, fangen sie an zu blinzeln und sich freudig zu erheben. Nicht immer habe ich etwas dabei aber das ist nicht mehr notwendig. Sie freuen sich mich zu sehen, während die argwöhnischen Blicke der Einheimischen uns verfolgen, die sich fragen, warum ihr bösartiger Wachhund, den sie mit brutalen Schlägen so wütend machten, sich plötzlich bei der blonden Gringa so freut, wo er doch ansonsten eine Abneigung gegen Men-schen hegt, denen man kaum vertrauen kann, weil sie als gemein gelten und Freude an Grausamkeiten entwickeln.
Jetzt laufen sie mir nach und begleiten mich bei meiner täglichen Runde am Strand, wo Fischer ihre Boote auf einem Auto transportieren um an eine Stelle zu gelangen, an der die Wellen nicht krachend an den Strand fallen und sie die Möglichkeit bekommen mit ihrem Boot auf das offene Meer zum Fischen hinauszufahren, bevor die Welle es erträngt. Wo Surfer sich in den Kampf mit der nächsten Welle stürzen, die sie zu einer wilden Fahrt verführt.

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Die Mittel zu nutzen wissen

Noch immer befinde ich mich in Olon, einem kleinen Fischerdörfchen umrahmt von Bergen in der Region Santa Elena, im Süden von Ecuador.
Mein Weg führt an einem Sportplatz entlang, der momentan mit Erde und Steinen aufgefüllt wird, die große Laster angekarrt fahren. Ich bin überrascht am Feldrand eine Horde Menschen stehen zu sehen, die dem Laster zusehen und ungeduldig wirken! Ein paar Minuten später weiß ich warum! Kaum sind die Steine auf den Grund gefallen, stürzt die Horde plötzlich vor, sammelt die größten Steine ein und nimmt sie mit!
Sie werden als Sitzgelegenheit dienen!

Die Besucher der Meere

Am Strand, die Sonne fällt gerade vom Horizont, wird mein Blick auf eine Fontäne im Meer aufmerksam. Mein Blick schärft sich. Ein paar majestätische Wale mit riesigen Floßen schwimmen gemächlich und völlig unbeeindruckt der Badegäste und Surfer vorbei. Sie tauchen ab, dann wieder auf! Die Fontänen spritzen und dann springt eins dieser mächtigen und beeindruckenden Tiere aus dem Wasser. Ich bin fasziniert. Ich fühle mich berauscht.
Auf dem Rückweg, es ist bereits dunkel, stolpere ich fast über einen Esel, der am Strand im Gras schläft. Erschrocken und wild schimpfend aufspringt und mich durchdringend ansieht. So stehen wir eine Zeitlang da, bis ich mich langsam wieder entferne und ihm die einsame Idylle des Strandes in der finsteren Nacht überlasse.
Daheim widme ich mich meiner Leidenschaft. Noch immer schleppe ich meine Lieblingsbücher mit mir herum, weil ich mich nicht von meinen besten Freunden zu trennen getraue, die mich durchs Leben begleiten und mir tapfer zur Seite stehen.
Das Leben ist wunderschön, wenn man es mit Dingen füllt, die einen glücklich machen und das Herz erfreuen, auch an einem Ort, an dem die Zeit still zu stehen scheint und wie ein Echo aus früheren Zeiten erklingt.

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Das Leben in Olon, Ecuador

Als ich vor drei Wochen an die Küste von Ecuador nach Olon gelangte, ahnte ich nicht, wie es mich auf seine Art verzaubern sollte. Mit majestätischen Walen die an der Küste entlang schwimmen, mit belebten Gassen, mit wunderbar netten Einheimischen und mit Eindrücken die selbst […]

Whale watching in Ecuador

Von Juli bis September wenn das Meer aufgrund des Humboldstrom, der im antarktischen Gewässer startet und zu den Küsten von Chile, Peru und Ecuador aufbricht, arschlochkalt wird, schwimmen Gruppen von Walen an der Küste von Ecuador entlang. Mit Tourboten kann man hinausfahren und sie beobachten. […]

An der Küste von Ecuador

Strand

Der erste Morgen an der Küste, die Sonne versteckt sich hinter Wolken, als traute sie sich nicht hinaus. Die Surfer toben in den Wellen, als wären sie dafür geboren. Das Rauschen der Wellen erklingt in meinen Ohren, als spielte es eine wunderbare Melodie und kleine Wellen mit weißen Schaumkronen bewegen sich zum Strand, als wäre Eile ihnen völlig fremd.
So ist es heute, so ist es nicht immer.

Ich befinde mich in Olon, einem kleinen ruhigen Strandort, fünf Minuten vom dem berühmten und viel zu lauten Montañita entfernt, wo die Party niemals endet und schlafen als notwendiges Übel angesehen wird, das einem von Zeit zu Zeit überfällt!

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An der Straße winke ich mir eins von den gelben Taxis heran und fahre für 1.50 Dollar nach Montañita, dem Surferparadies in Ecuador. Das kleine Dorf liegt mit ca.500 Einwohnern im Südwesten und schmückt sich mit Häusern die aus Holz mit Bambus und mit Palmwedeln gedeckt sind. Es ist beliebt bei jungen Leuten, aus Ecuador, aus den Nachbarländern und aus Amerika und Europa, die gern feiern und dem Schlaf zu trotzen versuchen.
Vor wenigen Jahren war es anders, gab es nur ein paar Restaurants und Hotels die in den Straßen ruhten und Surfer die in der Nacht am Lagerfeuer am Strand einen Joint rauchten aber jetzt haben junge Leute den Ort als Partyort entdeckt und die Ruhe ist unwiderbringlich verloren.
Die guten Wellen, die nicht unterschätzt werden sollten, ein schöner Strand und ein ausschweifendes Nachtleben deklarieren Montañita als „place- to- be“! Und so wird am Wochenende das beschauliche Örtchen zu einem Partyort umfunktioniert, an dem die Musik nie verklingt. An dem unzählige Cocktailbars auf 2 Rädern, umgebaute Schuppkarren die alles beherbergen was man zum mixen eines Cocktails braucht, die feierwütige Meute mit Nachschub versorgen. In dem Hippies selbstgemachten Schmuck, Piercings und Pfeiffen, für den Ritt nach dem Surf, in den Straßen verkaufen.

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Im Surfershop treffe ich ein amerikanisches Pärchen, die in ihren Auto von New Jersey nach Ecuador reisten und weiter nach Argentinien möchten.
Ich kaufe ihr Surfboard mit dem ich mich in die Wellen stürzen werde, wenn sie nicht zu groß sind, denn große Wellen machen mir Angst und dürfen hier nicht unterschätzt werden. Zu viele Menschen, sogar Surfer ertrinken, geraten in einen Sog und werden im benachbarten Salina wieder angespült.

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Zurück in Olon, Montañita ist gut zum feiern aber nicht zum wohnen, weil der Gestank in der Luft, schwer zu atmen macht und die dröhnende Musik unmöglich zum schlafen ist, verbleibe ich im Hostel “The Sea Garden House” , dass sich direkt am Meer befindet. Lolo, der Besitzer sowie seine bezaubernde Frau Maria lassen mich zu Hause fühlen – a home away from home!

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Ich mag Olon, es ist ein kleiner netter Ort, der nach Meer riecht und nach Urlaub schmeckt, aber die Sehnsucht nach den Bahamas ist schmerzlich und zerreist mir immer noch das Herz.

Die ersten Tage in Ecuador

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