Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Seit September 2008 bin ich am Reisen. Wie es ist, seit 9 Jahren von Land zu Land zu reisen – wie man sich das überhaupt leisten kann und ob es sich lohnt dafür alles aufzugeben, das erkläre ich in meinem neuen Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen.

 

Aber vorab schon mal ein kleiner Einblick:

Im September 2008 habe ich mir mit meinem Freund ein Work and Travel Visum für Kanada geholt und dann sind wir einfach los geflogen. Eigentlich wollten wir uns in Kanada niederlassen. Aber dann hat uns nach einem Jahr das Reisefieber gepackt und wir sind von Land zu Land gereist und haben nicht mehr damit aufgehört. Je mehr man reist, desto mehr Orte will man sehen.

 

Was genieße ich am meisten am Reisen:

Das Gefühl der absoluten Freiheit! Ich kann gehen wohin ich möchte und tun, was ich will. Ich wache jeden Morgen mit dem Gedanken auf, dass ich dankbar für diesen wunderbaren Tag bin und etwas Tolles passieren wird und oftmals ist das auch so. Unser Leben ist das, was wir daraus machen. Und wir bekommen jeden Tag die Chance, das Beste daraus zu machen.

 

Was sind die Schattenseiten beim Reisen:

Das Loslassen. Mich von anderen Menschen, Ländern, besonderen Orten, wunderbaren Begegnungen, einmaligen Augenblicken zu verabschieden. Es ist jedes Mal schwierig. Ich vermisse sie alle. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich sie im Herzen immer bei mir trage. Das loslassen gehört einfach dazu. Sie wohnen weiter in meinen Erinnerungen. Irgendwann müssen wir uns alle verabschieden. Von jedem und allem.
Dazu kommen die nicht so schönen Dinge. Die Armut. Wenn ich mit ansehen muss, wie wir diesen Planeten zerstören, wie riesige Müllberge, an wunderschönen Stränden lagern und dann von der nächsten Welle ins Meer geschwemmt werden.

 

Warum sollte man reisen:

Um seiner Komfortzone zu entfliehen. Um sich selbst zu finden. Um viele wunderbare Momente zu erleben. Um sich zu verändern. Zu wachsen. Das Leben in die Hand zu nehmen. Seinen Träumen zu folgen. Träume sind die Sehnsüchte unseres Herzens. Sie kennen unseren Weg.

 

Wie finanziert man das:

Ich arbeite unterwegs. Aber dazu mehr in meinem Buch.

 

Ist es gefährlich zu reisen:

Nein. Man ist ständig von anderen Menschen und Reisenden umgeben. Passieren kann einem überall etwas. Auch in Deutschland gibt es zwielichtige Gestalten und üble Gegenden.

 

Mein ganzes Hab und Gut befindet sich in meinen beiden Koffern. Was ist das Wichtigste, das ich dabei habe:

Ein paar Bücher, sie sind meine besten Freunde.

 

Vermisse ich es an einem Ort zu bleiben, also ein Zuhause zu haben:

Ich bin in der Welt Zuhause. Wenn es mir irgendwo gefällt, dann nehme ich mir ein Apartment und bleibe dort länger. So kann ich auch hinter die Kulissen schauen. So lerne ich das wahre Leben kennen. So kann ich ausruhen, meine Koffer auspacken und arbeiten. Wenn wir dann weiter ziehen wollen, ziehen wir wieder los. Diese Freiheit mag ich.

 

Meine beste Reiseerinnerung bisher:

Ach es gibt so viele.
In Los Organos, Peru, einem kleinen Fischerdörfchen im Norden von Peru durfte ich Babyschildkröten ins Meer geleiten.

 

Höre ich irgendwann auf zu reisen:

Ich habe keine Ahnung. Warum sollte ich mit etwas aufhören, dass ich so sehr liebe. Das mich glücklich macht. Ich lebe von einem Tag zum anderen. Ich lebe im Moment. Und so lange ich reisen möchte, reise ich. Bis ich die ganze Welt gesehen habe.

 

Was ich anderen Menschen empfehle:

Wenn ihr Lust zu reisen habt, euch aber nicht traut, oder nicht wisst, wie ihr es angehen sollt, dann lest mein Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen und dann tut es einfach! Wenn ich reisen kann, dann kannst du es auch.

Hier gehts zum Buch:


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