Tag: Weltenbummler

Huashan – die gefährlichste Bergtour der Welt

Huashan – die gefährlichste Bergtour der Welt

Am Wochenende habe ich mich auf den Mount Huashan geschleppt. Die Treppe zum Himmel, wie der Huashan Wanderweg im chinesischen Huashan Gebirge genannt wird, hat es ganz schön in sich. Schmale Pfade, die sich in schwindelerregender Höhe um den Berg kämpfen, Treppen, die kein Ende […]

Auf ein fröhliches Jahr 2018

Auf ein fröhliches Jahr 2018

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Ein weiteres tolles Jahr, das viel zu schnell verging und mir so viele wunderbare Momente zauberte. Und nur darauf kommt es an, auf die tollen Momente. Das erste halbe Jahr verbrachte ich in Japan: Ein tolles Land, mein […]

Größter Vulkan Balis schleudert mächtige Rauchsäulen in den Himmel

Größter Vulkan Balis schleudert mächtige Rauchsäulen in den Himmel

Kleine Kinder tragen Mundschutz und spielen Verstecken. Staub liegt in der Luft. Auf den Bäumen und Straßen. Denn gerade speit der größte Vulkan Balis mächtige Rauchsäulen, bis zu 6000 Meter hoch in den Himmel. Der Mt Agung.
Der Vulkan ist das letzte Mal 1663 ausgebrochen und kostete 1100 Menschen das Leben. Im September fing er an rumoren, da lebten wir gerade in Amed Beach, in einem Dorf, ca 11 km vom Krater entfernt. In der Nacht konnten wir die Lava, die am Vulkan herunterlief, leuchten sehen.

Dann begann das mit den Erdbeben. Erst zwei, dann fünf und schon bald hörte die Erde nicht mehr auf zu wackeln und ich fühlte mich ständig trunken. Ich, die bis zu diesem Jahr noch nie ein Erdbeben erlebt hatte, das erste in Japan, wo ich gerade erwachte und das Bett zu wackeln begann und ich mich fragte, wer den Massagemodus angestellt hat, lebte jetzt in unzähligen.
Währenddessen spuckte der Vulkan weiter Lava, wie son altes Lama. Und ich packte meinen Rucksack für den Enstfall. Wanderschuhe standen bereit.
Als ich bereits die zweite Nacht nicht mehr schlafen konnte, weil der Vulkan mich mit ständigen Beben aus dem Bett holte, bei einem Beben verschob er mein Bett, er besuchte mich also schon im Schlaf, unverschämter Kerl, packten wir unsere Sachen und flüchteten in den Norden. Wir suchten Schutz hinter den Bergen.

Eine Woche später ließ die Aktivität des Vulkans nach, jedensfalls hieß es das so in den Nachrichten. Sofort stufte man die Sicherheitsstufe hinunter. Die Tourismuszahlen, Balis höchste Einnahmequelle waren stark zurückgegangen und man wollte retten, was zu retten war.

Doch der Vulkan war immer noch da und nur einen Monat später schleuderte er eine 1000 Meter hohe Rauchwolke in den Himmel. Dann eine 3000 Meter hohe und dann eine 6000 Meter hohe.
Weil ich mich immer noch hinter den Bergen versteckt hielt, konnte ich sie nicht sehen.

Also schmissen wir uns heute um 4.00 Uhr aus dem Bett und fuhren zum Vulkan.
Schon beim Näherkommen sahen wir hinter den Bergen die aufsteigende Rauchwolke des Vulkans. Es war magisch.
Und dann, als wir über die Kuppel der Berge kamen, sahen wir ihn in seiner ganzen Größe, mit seiner riesigen, aufsteigenden Rauchwolke. Ich habe noch nie etwas so beeindruckendes gesehen.

Aber natürlich musste ich ganz nah ran. Also fuhren wir ganz nah heran. Nach einer Waldabfahrt kam ein Dorf. Plötzlich war alles voller Staub, wie in ner Kriegszone, da waren Flocken in der Luft, die taten im Auge weh und Partikel im Mund, die glashart waren. Die Straßen, Häuser und Autos waren mit Staub überzogen, wir waren mitten in die Vulkanwolke geraten, weil das so übelst gefährlich ist, machten wir schnell wieder kehrt und fuhren davon. Denn wenn die Partikel durch Ansaugen der Luft in den Verbrennungsraum des Motors gelangen, bringen sie das Fahrzeug zum Stoppen und wir wären verloren gewesen.

Was für ein Erlebnis.

Aber es war auch traurig. Traurig zu sehen, dass die Menschen dort immer noch leben. Sie möchten oder können nicht evakuiert werden. Ihr Berg ist ihnen heilig und oftmals haben sie nichts außer einem Feld, von dessen Ernte und Ertrag sie leben. Wo sollen sie hin?
Ich sah kleine Kinder mit Mundschutz herumrennen, ohne dass sie ahnen, welche unmittelbare Gefahr über ihnrn schwebt. Nicht nur von der Wolke, die glasharte Partikel absondert, welche durch die Lunge nicht ausgesondert werden können und in den Blutkreislauf gelangen, wo sie Herz, Lunge und andere Organe zerstören.
Gefahr droht ihnen auch von dem Koloss, der sich auf einen riesigen Ausbruch vorbereitet. Vor dem wir vielleicht nicht mal hinter den Bergen sicher sind.

Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Seit September 2008 bin ich am Reisen. Wie es ist, seit 9 Jahren von Land zu Land zu reisen – wie man sich das überhaupt leisten kann und ob es sich lohnt dafür alles aufzugeben, das erkläre ich in meinem neuen Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen. […]

20 Dinge, die ich von meinen Reisen gelernt habe

20 Dinge, die ich von meinen Reisen gelernt habe

Seit 9 Jahren reise ich nun durch die Welt. Ich habe bereits in 10 Ländern gelebt und mehr als 50 besucht. Zudem spreche ich 3 Sprachen fließend und noch einige andere, in denen ich mir zumindest einen Kaffee bestellen kann. Reisen gibt mir alles, was […]

Gebrauchsanweisung fürs Reisen

 

Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.
Marco Polo

 

Der essenzielle Ratgeber für alle, die auf Reisen gehen wollen.
Seit 9 Jahren reise ich nun durch die Welt. Ich habe bereits in 10 Ländern gelebt und mehr als 50 bereist. Zudem spreche ich 3 Sprachen fließend und noch einige andere, in denen ich mir zumindest einen Kaffee bestellen kann, und weil mich diesbezüglich immer wieder Fragen erreichen: “Wie machst du das? Wie finanzierst du das? … usw.”, verrate ich nun in meinem neuen Buch: “Gebrauchsanweisung fürs Reisen” ein paar meiner Geheimnisse.

  

Rezensionen zu meinem Buch: Habe das Buch regelrecht verschlungen, viele interessante Tipps und Anregungen fürs Reisen. Hat viel Spaß gemacht es zu lesen, denn es gab auch einige lustige Stellen, und ich mag den Stil der Autorin sehr. Man merkt das Sie viel Erfahrung im Reisen besitzt. Ein Buch das einlädt sich auch mal außerhalb der Touristikhochburgen die Länder anzuschauen. – Michael Uellenberg

Das neue Buch der Autorin Ricarda Peter ist ein essenzieller Ratgeber für Reisende, um sich seine Träume vom Reisen zu erfüllen. Das Buch macht Lust darauf, die Koffer zu packen und die Welt erobern zu gehen. Zusätzlich stolpert man im Laufe des Buches über den Sinn des Lebens. Was bedeutet es zu Reisen. Wofür ist es überhaupt gut? Und sollte man dafür wirklich alles aufgeben? Das Buch hat einen lockeren und humorvollen Schreibstil. Die Autorin bezieht sich auf die Fülle des Lebens, das sie in der Fremde lebt. Sie gibt unzählige und wertvolle Tipps und man erfährt viel über die Eigenarten in anderen Ländern. Absolut empfehlenswert. – Sibylle Berg

Hier gehts zum Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen

13 Lieblingsmomente meiner Reisen

13 Lieblingsmomente meiner Reisen

Reisen ist meine große Leidenschaft. Ich liebe es neue Länder zu entdecken, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Neue Geschmäcker und Gerüche, Lebensweisheiten und Philosophien. Meine Reise begann vor acht Jahren, als ich nach Kanada auswanderte und dann die Welt erobern ging. So begann das mit […]