Tag: wandern

Tent Ridge in Kananaskis: Eine meiner Lieblingswanderungen in den Rockies

Tent Ridge in Kananaskis: Eine meiner Lieblingswanderungen in den Rockies

Gibt es irgendwo einen Hügel, will ich nach oben – denn nichts macht den Kopf so frei wie ein stundenlanger Aufstieg. Dieses Mal wurde es die Tent Ridge Wanderung im Kananaskis Gebiet. Ich mag ja Wanderungen mit einem Ridge, wo man drauf entlang wandert und […]

Mount Yam Kananaskis: Ein fast tödliches Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

Mount Yam Kananaskis: Ein fast tödliches Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

BEEINDRUCKEND. Mount Yam in Kananaskis – ist wie alle Wanderungen in Kanada, eindeutig technisch, ziemlich wild und mit viel Klettern – einer dieser Wanderungen, wo man einfach dankbar ist, am Leben zu sein. Der Weg beinhaltet steiles Gelände, eine Chimney Sektion, das ist ein Schornstein […]

Grizzly Peak Kananaskis: Ein Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

Grizzly Peak Kananaskis: Ein Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

BEEINDRUCKEND.  Der Grizzly Peak in Kananaskis – ist wie alle Wanderungen in Kanada, ziemlich wild, ohne Markierungen und Kennzeichnung des Wanderwegs und ziemlich steil – einer dieser Wanderungen, wo man einfach dankbar ist, am Leben zu sein.  Der Weg bietet steiles Gelände, einzigartige Aussichten auf Berggipfel, alpine Wiesen und Wildtiere.

Das Wandern war ein Abenteuer … Eigentlich ist das eine Untertreibung.  Ich hatte einen Tag vorher einen Freund vom Flughafen abgeholt und wollte ihn nun auf seine erste große Bergwanderung nehmen, habe ihn aber in eine super beängstigende Situation gebracht. Schon am Anfang ging es steil hinauf und dem Guten ging schnell die Puste aus, dann schüttete der Himmel auch noch Unmengen an Wasser aus und wir mussten uns unter einem Baum unterstellen. Nach 15 Minuten war das Unwetter vorbei und wir konnten weiter. Schnaufend und schimpfend stiefelte er hinter mir er, bis wir vor einer wahnsinnig steilen Rinne standen, die mit losem Gestein und Geröll bedeckt war, und die wir hinauf klettern mussten, wie üblich in Kanada. Da hatte der Gute genug. Wir waren gerade 1/4 des Weges gewandert, aber da konnte und wollte er nicht mehr hinauf! Wenn man nicht in den Bergen groß geworden ist, dann muss man sich erstmal an die Höhe gewöhnen.

Aber erstmal möchte ich allgemeine Informationen geben, was du über das Wandern auf dem Grizzly Peak Trail wissen musst und was dich erwartet, wenn du den Grizzly Peak bewandern möchtest.

Bevor du im Kananaskis Gebiet wandern kannst, benötigst du ab 2021 einen Kananaskis Conservation Pass, um das Gebiet zu betreten. Wie überall in der Natur von Kanada, schleichen auch hier viele Bären herum. Trage immer Bärenspray mit dir herum, auch wenn ich diese Saison schon fast 30 Bären gesehen habe und es noch nicht gebraucht habe, kann man nie wissen.

Grizzly Peak liegt im Kananaskis Gebiet, am Highway 40 (AKA Kananaskis Way).  Der Ausgangspunkt des Wanderwegs befindet sich etwa eine Autostunde von Banff, 45 Minuten von Canmore und etwa 1,5 Stunden von Calgary entfernt ist.

Es gibt kein Shuttle, das dich durch das Kananaskis Gebiet bringt, du musst schon ein Auto mieten.

Wenn du Kananaskis Country außerhalb der Sommermonate besuchen möchtest, überprüfe online, ob die Straße geöffnet ist.  Nur ein Teil der Autobahn wird in den Wintermonaten geräumt.

 

 Über den Grizzly Peak: Scrambles in Kananaskis

 Entfernung: 8 km hin- und zurück

 Höhenunterschied: 1.035 m

 Art des Trails: hin und zurück 

 Bewertet: hart

 Geschätzte Zeit: 4-4,5 Stunden

 

Der Wanderweg beginnt gleich beim Parkplatz. Zwischen Grizzly Creek und Hood Creek. Einen richtigen Parkplatz gibt es nicht, man stellt das Auto auf dem Seitenrand im Grünen ab und schon gehts steil hinauf! Serpentinen gibt es auch nicht, es geht gleich von Anfang an steil bergauf und man beginnt schon am Anfang schwer zu atmen und zu schwitzen. Der Anfang führt durch Wald und ist nicht gekennzeichnet, ich habe mich erstmal verlaufen und als ich 1km geradeaus spaziert war, dachte ich, das kanns nicht sein, das muss ja irgendwann mal wieder hochgehen! Also wieder zurück und den anderen zwei Wanderen gefolgt, die dann zufällig da waren. 

Nachdem ich eine Stunde durch Wald geklettet war, kam ich an einen kleinen Klippenfelsen, an dem man hochklettern muss, nichts für Menschen mit Höhenangst. Mein Freund aus Deutschland, der bis dahin schwer keuchend hinter mir her gestampft war, entschied dann auch, das wars, da kann er nicht hoch. 

Plötzlich litt er an Höhenangst, wie er gerade herausgefunden hatte. Ich kraxelte weiter, mit Freundin und Ehemann, weiter steil hinauf, nun auf Felsen und Geröllhalden, wo ich meine Hände gebrauchen musste, aber es gibt schlimmere Wanderwege in Kanada. Und wenn es Grasflecken gibt, dann kann man die benutzen, um einen besseren Halt zu haben. Und dann kommt man zu einer grünen Wiese und kann dann erstmal aufatmen, bevor es weiter hoch auf den Gipfel geht.

 

Auf den Gipfel hat man wirklich eine 360 Grad Aussicht. 

Ich liebe es einfach zu wandern. Ich mag es mich auf die Gipfel zu schleppen, umkehren wäre nicht drin. Einmal angefangen, muss ich es beenden. Ich mag mich herauszufordern und am nächsten Tag erschöpft aufzuwachen, quasi im Zombie Mode, halb tot vor Muskelkater in den Waden, nicht vom hochlaufen, nein vom runterlaufen, aber ich mag das Gefühl von Freiheit was mich überkommt, wenn ich mich auf einen Gipfel geschleppt habe und einfach nur noch über die Aussicht staune, auch wenn es manchmal keine gibt, weil Wolken alles ruinieren müssen. Ich liebe es einfach. Einmal in den Bergen, immer in den Bergen.


Und dann muss man auch wieder herunter, ich finde das schlimmer als rauf, weil man nun die Steile sieht, Konzentration braucht, um auf dem Geröllfeld nicht herunterzurutschen und sich auf jeden Schritt konzentrieren muss. Das führt bei mir immer zu extremen Muskelkater in den Waden und Oberschenkeln, dass ich mich am Tag bewege, als laufe ich auf Stelzen.

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Die Wanderung beginnt beim Raspberry Creek Parkplatz, 45km nördlich von Wanaka.

Der Beginn der Wanderung könnte schöner nicht sein. Nachdem man ca. 15 Minuten durch eine Alm ähnliche Landschaft gegangen ist, darf man über eine Hängebrücke, die über den Makarui River hängt, hüpfen.

Die folgenden 1,5 Std. führen durch Regenwald mit teilweise sehr alten Bäumen. Der gesamte Aufstieg wird durch das Geräusch des herab fließenden Schmelzwassers begleitet, mal donnernd, wenn der Bach dicht neben dem Trail entlang fließt und mal weniger laut, da man ein Stück tiefer in den Wald geht.

Mit Erreichen der Baumgrenze endet auch schon fast die Wanderung. Der Anblick des hängenden Gletschers sowie des ca. 150m hohen Wasserfalls verzaubern.

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