Tag: Reisen

Mount Yam Kananaskis: Ein fast tödliches Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

Mount Yam Kananaskis: Ein fast tödliches Abenteuer – Scrambles In Kananaskis

BEEINDRUCKEND. Mount Yam in Kananaskis – ist wie alle Wanderungen in Kanada, eindeutig technisch, ziemlich wild und mit viel Klettern – einer dieser Wanderungen, wo man einfach dankbar ist, am Leben zu sein. Der Weg beinhaltet steiles Gelände, eine Chimney Sektion, das ist ein Schornstein […]

Lebkuchenkekse

Lebkuchenkekse

Zur baldigen Winterzeit habe ich gleich mal ein Lebkuchenrezept ausprobiert. Wie immer: Vegan und Gesund. 240 g (2 cups) Mehl 70 g Kokosnusszucker 2 EL Lebkuchengewürz 3 EL Ahornsirup 170 g Kürbispüree 30 ml Kokosnussöl ½ TL Backpulver 1). In einer Schüssel alle Zutaten miteinander […]

Seit 11 Jahren auf Weltreise –  auch das Coronavirus kann uns nicht aufhalten

Seit 11 Jahren auf Weltreise – auch das Coronavirus kann uns nicht aufhalten

Weltreise seit 11 Jahren

Mein Mann und ich sind seit 11 Jahren auf Weltreise. Ununterbrochen. Wir sind einmal um die ganze Welt gereist. Vor 7 Monaten sind wir nach Kanada gekommen, wo vor 11 Jahren unsere Weltreise begonnen hatte.
Als das Coronavirus ausbrach befanden wir uns in Calgary mit den Rocky Mountains vor der Haustür.
Ich war glücklich, weil ich Ski fahren durfte.
Dann brach das Virus aus. Erst hörte man davon nur in China, dann breitete es sich rasant in Europa aus. Fast zeitgleich traf es in Kanada ein, nachdem ein Mann von einer Reise nach China, einschließlich Wuhan, nach Toronto zurückgekehrt war.
Ehe wir uns versahen, saßen wir mit einem deutschen Pärchen im Lift, die vorm Karneval in Köln geflüchtet waren. Sie berichteten, dass es in Deutschland kein Toilettenpapier und keine Nudeln mehr gab. Aber stärkere Eskalationsstufen. Zu diesem Zeitpunkt gab es in dem 37-Millionen-Einwohner-Land noch keine Einschränkungen.

Wie Kanada mit dem Coronavirus umgeht

Nachdem Sophie Grégoire, die Ehefrau des kanadischen Regierungschefs Justin Trudeau, positiv getestet wurde, begaben sich beide vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne.
Nun sahen wir die ersten Auswirkungen. Im Supermarkt standen wir vor leeren Regalen. Toilettenpapier wurde Luxusgut.
Menschen trugen Masken. Alte Tanten warfen sich in die Regale, um den Abstand zu wahren.
Aus Europa überschlugen sich die Schreckensmeldungen. Unzählige Tote in Italien.
Dann machte unser Skigebiet dicht. Die Mitarbeiter wurden entlassen und mussten das Land verlassen.
Unser Regierungschef wandte sich an das Volk und sprach, wir sollten rausgehen und wandern gehen. Draußen unterwegs sein, würde uns gesund halten, aber als das alle taten, war es auch nicht recht. Die Nationalparks und Wanderwege wurden geschlossen. Dann die Provinzparks. Spielplätze. Tennisplätze. Man konnte nirgendwo mehr hin. Auch weltweit spitzte sich die Lage zu. Ländergrenzen wurden dichtgemacht, Visa weder ausgestellt noch akzeptiert, Flüge gestrichen, ganze Nationen in den Ruhemodus versetzt. Dann schränkte auch Kanada die Reisemöglichkeiten ein. Allgemeiner Hausarrest wurde verhängt. Zu Hause bleiben war die neue Devise.

Gestrandet in Kanada – die Lage spitzt sich zu

In einem Altersheim in Montréal wurden Dutzende Senioren dehydriert, unterernährt und in ihren eigenen Exkrementen gefunden. 31 verstarben. Die meisten Pfleger waren aus Furcht vor dem Coronavirus nicht mehr zur Arbeit gekommen. Das Altersheim war eine Luxusresidenz, deren monatliche Gebühr mehrere Tausend Dollar pro Bewohner beträgt.
Unsere Vermieter warfen uns aus der Wohnung. Wir fuhren 1200km in den Nachbarstaat British Columbia. Ich hatte Angst, die Polizei würde uns anhalten, aber unterwegs war alles ruhig. Auf der Hälfte des Weges übernachteten wir in einem Hotel. Frühstück gab es nicht mehr.
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Vancouver und setzten mit der Fähre zur Sunshine Coast über. Während der Überfahrt mussten wir im Auto bleiben.
Wir mieteten eine Hütte im Wald und konnten wieder wandern gehen und Natur saugen.
Aber an unserem Nummernschild erkannten die Anwohner, dass wir Ausländer waren. Dazu sprachen wir eine fremde Sprache. Als wir einmal wandern gingen, sagte ein Anwohner zu uns: “Touristen” Dann spuckte er auf dem Boden und schimpfte: “Ich möchte euch hier nicht haben! Verschwindet! Kommt nie wieder her!”
Wir fuhren nie wieder zu diesem Wanderweg.
In unserem Häuschen merken wir kaum etwas von der Corona Pandemie, nur wenn wir mit der Familie in Deutschland kommunizieren. Oder zum Einkaufen fahren. Am Straßenrand pranken Schilder mit Aufschriften: Tourist go home. We don’t want you here.
Einmal hielt uns eine Rollstuhlfahrerin mit Mundschutz ein Schild entgegen: “Tourist you are killing me”. Ein anderer Anwohner zeigte uns den Stinkefinger.
Die Lage spitzt sich immer mehr zu. Das ist erschreckend. Die Anwohner sagen, wir sollen gehen, aber wohin sollen wir denn gehen. Wir wohnen doch hier. Wir sind keine Touristen. Wir sind seit 7 Monaten im Land, aber das wissen die Anwohner nicht. Sie haben Angst und die Angst macht sie verrückt. Man kann es ihnen nicht verübeln. Die ganze Welt hat Angst. Wir auch. Vor den Menschen. Wir fühlen uns fremd und das ist kein schönes Gefühl. Zum ersten Mal auf unserer Weltreise fühlen wir uns nicht Willkommen.
Was weiter passiert, wissen wir nicht. In zwei Monaten müssen wir offiziell das Land verlassen, wir wollten auf einen Roadtrip durch die USA nach Costa aufbrechen, aber die Grenzen sind geschlossen.

Zurückgehen ist keine Option

Zurückgehen ist keine Option für uns. Wir sind schon seit 11 Jahren unterwegs. Wir haben uns, und damit alles was wir brauchen. Eine Rückreise wäre mit massiven Kosten und schlimmen Ungewissheiten verbunden. Zudem wüssten wir nicht, was wir in Deutschland machen könnten, was wir nicht auch hier machen können. Uns bleibt nur zu hoffen, dass bald alles wieder normal ist oder Kanada gewillt ist uns länger zu behalten. Wir geben nicht auf. Noch nicht!

Whistler – Eins der besten Skigebiete der Welt

Whistler – Eins der besten Skigebiete der Welt

Schon als wir morgens von Vancouver über den Sea-to-Sky-Highway knallen, an Bergen vorbei, ist die Aussicht überwältigend, die Kulisse des von Tausenden Lichterketten in Szene gesetzten Resorts atemberaubend. Rundherum glitzern mächtige Gletscher, wuchtige Gipfel ragen in den Himmel. Dann sind wir da und parken ein. […]

Rocky Mountains – Süchtig nach Schnee

Rocky Mountains – Süchtig nach Schnee

Mein Blick schweift über die weiß gezuckerten Gipfel der Rocky Mountains. Ich kann mich nicht sattsehen, es ist zu schön. Vor drei Jahren habe ich Ski fahren in Japan gelernt. Seitdem bin ich süchtig und Ski fahren ist meine Leidenschaft. Ich bin süchtig nach Schnee […]

Eine Balloonfahrt ist das Highlight in Dubai

Eine Balloonfahrt ist das Highlight in Dubai

In Dubai macht man am besten eins, raus aus der Stadt und rein in die Wüste. Und so betrug es sich, dass ich 3.15 Uhr aus dem Bett fiel, mich fertigmachte und von Platinum Heritage abgeholt wurde.
Dunkelheit lag über der Stadt, als wir über die Autobahn rasten. 40 Minuten lang. Dann bogen wir ab, bretterten ein kurzes Stück über den Sand und waren da.
Ich verließ das Auto und sah wie die Bodenbesatzung die Ballonhüllen und – körbe vorbereitete. Wir bekamen eine kurze Sicherheitseinweisung und dann durften wir uns um den Balloonkorb versammeln und dem Piloten zuschauen, der mit der Inflation begann.

Als der Ballon vollständig errichtet war, kletterten wir hinein und als wir alle drin waren, begann er sich langsam zu bewegen und gen Himmel zu schweben.

Was nun folgte, war wohl der beeindruckendste Sonnenaufgang, den ich jemals gesehen habe. Die Nuancen entlang des Horizonts, wo die Sonne hervorlugte, verwandelten sich in wunderschöne Schattierungen aus Gelb- und Orangetönen.

Wir stiegen 880 Meter hoch und konnten die arabische Sonne hinter den Hajar Bergen über den Wüstendünen aufgehen sehen.
Dann wurde der Falke losgelassen und flog unter, über und um den Heißluftballon herum.

Wir flogen weiter, unter uns die Sanddünen, in der Ferne die Berge und ich staunend im Korb.

Dann war es soweit und wir hatten einen geeigneten Platz zum Landen gefunden. Die Clips an meinem Gürtel wurden am Korb befestigt und wir nahmen die Landeposition ein. Schon berührte der Balloon den Boden, kam zum Stillstand und ich war froh, dass er nicht umfiel und wir hinaus klettern durften.

Danach ging es zum Fotoshooting mit dem Falken und mit den Vintage Autos zum Camp, wo ein leckeres Frühstück auf uns wartete.

Fazit: Ein unglaublich tolles Erlebnis. Unbedingt zu empfehlen.

Die längste Zipline der Welt

Die längste Zipline der Welt

Mein Herz klopft schnell. Wir nähern uns der Spitze des Berges. Ich befinde mich in den Jebel Mountains, im Norden der UAE. Hier versteckt sich die längste Zipline der Welt. Und mit der soll ich fahren. Drei Minuten lang. 2.8 Kilometer. 160 kmh schnell. Es […]

Cook Islands meets my definition of paradise.

Cook Islands meets my definition of paradise.

We stayed 10 days on Rarotonga and we loved it right from the start. Rarotonga is stunning, ringed by turquoise lagoons and swaying palm trees. Lagoon cruises take you into paradise, where you’ll swim with colorful fish and have lunch on a deserted island. Hire […]

Tongariro Crossing – Der Zauber des Schicksalsberg

Tongariro Crossing – Der Zauber des Schicksalsberg

Es ist acht Uhr morgens und ich bin auf dem Weg Neuseelands berühmtesten Wanderweg entlangzuhüpfen. Meine Beine wissen noch nichts davon, sonst würden sie mit mir umkehren.
Ich habe mich auf Neuseelands Nordinsel in einer garstig-schönen Vulkanlandschaft verirrt, die wie nicht von dieser Welt wirkt.
Drei Vulkane thronen aus dem Plateau heraus: der uralte zerklüftete Mount Tongariro, nach dem auch der Nationalpark benannt ist, Mount Ruapehu, mit über 2.700m der höchste Vulkan der Nordinsel, auf dem ich drei Monate lang mit Brettern auf weißem Pulver sauste und der perfekt kegelförmige Mount Ngauruhoe, besser bekannt als „Mount Doom“ oder „Schicksalsberg“ aus „Herr der Ringe“. In dieser steinigen Einöde fanden seinerzeit die Dreharbeiten statt, hier tummelten sich ganze Ork-Armeen und ein beringter Hobbit, hier entschied sich das Schicksal von Mittelerde.
Während mir das alles durch den Kopf rauscht, falle ich aus dem Auto und blinzele müde in die Morgensonne. Es scheint ein sonniger Tag in Mordor zu werden, an diesem Morgen im November.
Der Tongariro Crossing ist eine der beliebtesten und spektakulärsten Tageswanderungen Neuseelands, bei der man das Tongariro-Vulkanmassiv überquert. Die Wanderzeit beträgt 8 Stunden, zieht sich 19 Kilometer lang und erstreckt sich über 1.000 Höhenmeter. Es ist machbar, man muss sich einfach von seinen Beinen hochschleppen lassen. Es ist anstrengend. Aber man kann alles schaffen, wenn man nur will.
Ich bin nervös. Ich habe nicht gut geschlafen und frage mich ob ich auf halbem Weg an den Hängen des Mount Doom zusammenbreche. Ich und all die anderen Wanderer, die sich an diesen Morgen an diese Wanderung trauen. Einige mit riesigen Rucksäcken, wo ich mich frage, was so ungeheuer wichtig ist, dass sie es mit auf diese Wanderung schleppen. Ich sehe Touristen mit Flip Flops, die das ganze wohl zu leicht genommen haben.
Die ersten Meter sind leicht. Ich hüpfe einen leicht ansteigenden Weg entlang und lege ein flottes Tempo vor, um keine Zeit zu verlieren. Es macht Spaß! Wie immer beim Wandern fühle ich mich belebt, froh und verzaubert, der schönen Landschaft wegen, auf der ich entlang spazieren und auf die ich einen Blick werfen darf.
Dann kommt ein Klohäuschen in Sicht, an das jemand: „Frodo wäre stolz auf mich“, gemalt hat. Es verströmt einen Duft, der mich schneller vorantreibt, als ich dachte gehen zu können.
Schon verändert sich die Szenerie. Es wird karg, steinig-düster, und steil. Endlich geht es bergauf: Durch Lavaströme und über schwarzes, scharfkantiges Gestein hüpfe ich hinweg, die „Devil’s Staircase“ – die Treppe des Teufels hinauf. Ich befinde mich direkt an der Flanke des großen Mount Ngauruhoe, dem Schicksalsberg aus „Der Herr der Ringe“. Mount Doom. Mit seiner perfekten Vulkanform thront er majestätisch vor mir auf, und spuckt ein paar Aschewölkchen in den verdächtig blauen Mordorhimmel, als versuche er mich zu warnen. Ich hätte nicht weniger erwartet.
Ich setze zum Sprung für ein Foto an und der Gedanke rauscht durch mein Hirn, dass Frodo sich wohl fragen würde, was ich da tue.

Dann stampfe ich weiter und erreiche eine gefühlte Ewigkeit später, die Weggabelung. Ein unglaubliche Aussicht erstreckt sich vor mir, inmitten von Wildnis. Es ist ruhig und nur das Pfeifen des Windes ist zu hören. Es ist magisch.
Mit bloßem Auge schaue ich auf das, was vor mir liegt und sehe ein paar Wanderer an seinen steilen Hängen über mir – ist da überhaupt ein Weg, frage ich mich!? Ich sehe wie sie sich querfeldein über Asche und Geröll an den fast senkrecht aufragenden Hängen hochquälen. Ich nehme einen großen Schluck Wasser aus meiner Wasserflasche und wage mich an den Aufstieg.
Der Wind pfeift mir um die Ohren der Trampelpfad ist glatt und ausgetreten. Mir kommen die Flip Flop-Touristen wieder in den Sinn, während ich mich über Asche und Geröll kämpfe. Jeder Schritt ist schwer und muss sitzen. Dann bin ich da.

Vor mir erstreckt sich die unglaublichste Aussicht, die ich jemals gesehen habe. Eine Aussicht, auf die ich solange gewartet habe und die ich auf unzähligen Bildern sah.
Zur einen Seite erhebt sich der Mount Doom mit der flachen Vulkanebene, die ich vorhin durchquert habe. Zur anderen Seite glänzen kleine smaragdfarbene Seen in der Sonne, und in der Ferne der Lake Taupo.

Der Wind hier oben auf knapp 2.000 m Höhe ist kalt und er bringt den Geruch von Schwefel mit. Alle bleiben stehen und sind fasziniert. Ich kann mich nicht sattsehen.
Das Kratergestein leuchtet im intensivsten rot, dass man fast meinen könnte, er wäre gerade erst ausgebrochen. Schon erahne ich, was hier für Kräfte geherrscht haben mussten. Ich fühle mich wie auf einem anderen Planeten.

Dann geht es querfeldein über Asche und Geröll an den fast senkrecht aufragenden Hängen wieder herunter. Es ist anstrengend, fast anstrengender als hinauf. Ich rutsche mehr, als das ich laufe und habe arge Not, nicht hinzufallen oder den kompletten Berg hinunter zu rutschen.
In der Ferne spuckt einer der Berge eine immer größer werdende weiße Wolke aus. Dann bin ich da. Bei den beeindruckenden türkisfarbenen Emerald Lakes. Hier ist der Schwefelgeruch am intensivsten. Überall dampft es aus der Erde, das Vulkangestein leuchtet und schimmert in der Sonne. Für mich sind diese natürlichen Farbspiele extrem beeindruckend.

Vor lauter Panoramen und Sonne, Freude und Stolzsein, Höhenluft und Stolpern durch loses Geröll und Vulkanasche verpasse ich es beinahe, rechtzeitig wieder abzusteigen. Ich kann mich einfach nicht sattsehen. Die vulkanisch beeinflusste Vegetation zeigt sich wunderschön und eröffnet mir einen gefühlt unendlichen Blick in Richtung Mount Pihanga und Lake Taupo.

Wie eine Erinnerung zieht der Himmel auf einmal zu und Mordor zeigt sich von seiner düsteren Seite, als ich den Abstieg beinahe rennend zurücklege. Völlig fertig erreiche ich den Parkplatz, überall liegen Leute auf dem Boden und im Gras – und schlafen. Ich werfe mich ins Auto und wir rasen los ins nächste Restaurant, um unseren Magen mit Essen zu füllen.
Noch immer sehe ich die Emerald Lakes vor mir und natürlich den Schicksalsberg: den Mount Doom.
Ja, Frodo wäre wohl stolz auf mich.

Isthmus Peak

Isthmus Peak

Der Isthmus Peak ist eine 5-6 Stunden lange Wanderung mit Blick auf Lake Wanaka und Lake Hawea. Die Strecke ist so steil wie der Roys Peak Aufstieg. Auf einem steilen und unwegsamen Pfad schleppt man sich in 3 Stunden auf 1400m hinauf. Der Anfang des […]

Reisen hat mein Leben versaut

Reisen hat mein Leben versaut

Wenn ihr einen Traum habt, dann solltet ihr ihn leben, denn was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut etwas zu riskieren. Wir haben vor 10 Jahren unsere Wohnung aufgelöst, mein Auto verkauft, unseren Job gekündigt, uns aus Deutschland abgemeldet, ein paar Koffer gepackt […]

Huashan – die gefährlichste Bergtour der Welt

Huashan – die gefährlichste Bergtour der Welt

Am Wochenende habe ich mich auf den Mount Huashan geschleppt. Die Treppe zum Himmel, wie der Huashan Wanderweg im chinesischen Huashan Gebirge genannt wird, hat es ganz schön in sich.
Schmale Pfade, die sich in schwindelerregender Höhe um den Berg kämpfen, Treppen, die kein Ende nehmen, und kleine Löcher, die in den Fels geschlagen wurden. Huashan ist einer der gefährlichsten Wanderwege der Welt und ich habe ihn gemeistert. Und sogar an einem Tag 1750 Höhenmeter bewältigt.

Alles begann in den frühen Morgenstunden. Wir kauften ein Ticket, gaben unseren Fingerabdruck ab und ich ließ mich von meinen Beinen hinaufschleppen. Am Anfang waren sie total begeistert, rannten fast den gepflasterten Pfad bergauf. Schilder wiesen auf Gefahrenstellen hin. Frisch geputzte Toilettenhäuschen standen am Rand.
Vereinzelt waren Chinesen unterwegs. Mit Stöckelschuhen, die Frau habe ich nie oben ankommen sehen. In langen Mänteln, mit Handtaschen über makellose Wollpullis geschwungen, Plastiktüten in der Hand, befüllt mit Wasser und Nudelsuppen in Pappbehältern. Diese Nudelsuppen schleppen die Chinesen überall hin. In per Anhalter durch die Galaxie ist das Reiseutensil ein Handtuch, hier in China, die Nudelsuppe in einem Pappbehälter.
Einige liefen in Jogginghose und Turnschuhe, andere in Anzug, Lederschuhen und mit Zigarette hinter dem Ohr bergauf.
Nach 3 km begannen die ersten Treppen. Gefährlich schlängelten sie sich am Abhang entlang. Die Sonne knallte ins Gesicht. Weiter ging es hinauf, immer mehr Treppen. Immer weniger Menschen, die mithielten.

 

 

Wir kamen an Buden vorbei, die Nudelsuppen, Tomaten, Gurken und kalte Hühnerfüße verkauften. Souvenirläden boten Holzschwerter, Wanderstöcke und Schlösser mit individueller Namensprägung an. An jedem Geländer baumelten Hunderte oder gar Tausende davon.

Nun wurden die Treppen steiler, fast wie Leitern und die Beine müde. Die Hände krallten sich an der Kette fest, um nicht hinunterzustürzen.

 

 

Dann nach 5 Stunden stolzierten wir auf dem ersten Etappenziel, dem Wolkenterrassengipfel im Norden. Wir hatten 1200 Höhenmeter überwunden.

 


Nun trafen wir auf Leute, die mit der Gondel hinauf gekarrt worden waren. Wieder in langen Mänteln, mit Handtaschen und Stöckelschuhen. Wie bizarr, denn noch immer galt es 500 Höhenmeter zu dem höchsten Gifpel zu überwinden.

Dann waren wir auf der Treppe des Himmels, steil ging es hinauf, mit einem Ausblick zum Träumen.

 

 

Weiter ging es auf engen Treppen, steil, fast senkrecht, aber wieder mit einer Kette zum Festhalten. Dann waren wir oben, auf dem Lotusblumengipfel im Westen. Die Chinesen kleiden gern alles in schöne Namen.  Und so schön wie der Name, war auch die Aussicht.

 

 

Dann ging es weiter, hinauf zum Gänselandungsgipfel im Süden, der mit 2155 Metern alle anderen überragte. Ein massives Geländer schützte vor Unfällen, an ihm baumelten unzählige Erinnerungsschlösser. Hier konnte man seinen Blick auf Bäume und Kalkfelsen werfen.
Weil die Sonne dabei war, sich aus dem Staub zu machen, beschlossen wir wieder hinunterzulaufen. Die Knie schmerzten. Die Waden brannten.

 

 

Am nächsten Tag nahmen wir die Seilbahn zum North Peak und mussten nur noch 500 Höhenmeter überwinden.
Die Beine schmerzten vom Vortag, waren müde, wollten nicht.

 

 

Dann waren wir da. Auf der gefährlichsten und berühmtesten Stelle, einem Klettersteig mit morschen Holzlatten. Am Einstieg war ein kleiner Tempel in den Fels gehauen, denn schon viele Menschen waren hier ins Verderben gestürzt. Jemand legte uns ein Klettersteigset um die Schultern, mit zwei Karabinerseilen. Eine Instruktion gab es nicht. Die Seile wirkten dünn, die Schultersicherung machte nicht den Eindruck, die Wucht eines Sturzes auszuhalten.
Die Angst schnürte mir die Kehle zu. Ich raffte all meinen Mut zusammen und kletterte hinab, 50 Meter bergab, über Eisenstufen im Fels. Versuchte meine Füße in die kleinen Ausbuchtungen zu stellen, die jemand in den Fels gehauen hatte und hielt mich an einer Kette fest. Ich war hoch konzentriert, jeder Schritt musste sitzen. Wir turnten immerhin auf einem wackligen, schmalen Brett ca 4000 Fuß (1200 Meter) in der Luft.

 

 

Dann spazierte ich über den engen Plankenweg. Die Holzbretter waren mit rostigen Nägeln fixiert. Ein Holzbrett war auf einer Seite lose und wackelte. Schnell sprang ich aufs Nächste. Dann sah ich hinab und staunte. Es bot sich mir eine Aussicht zum Träumen: So muss sich ein Vogel fühlen, über den Bergen und losgelöst. Ich stand da und war eins mit der Welt. Da war keine Angst mehr, da war nur noch Faszination. Ich befand mich in einer gefährlichen Situation, aber die Angst war weg. Ich war Herr über mein Schicksal und hatte das großartigste Gefühl der Welt.

 

 

Zurück ging es wieder auf demselben Weg. Ich musste mein Gurtzeug über andere Wanderköpfe heben und auf die Außenseite treten. Manchmal hatte ich nur Platz für einen Fuß. Der Chinese hinter mir löste beide Karabiner vom Drahtseil und ich war froh, ihn nicht hinunterstürzen zu sehen. Er hätte uns alle mitgerissen.
“Angst,” fragte eine grinsende Chinesin?
“Faszination”, sagte ich. Sie nickte und grinste.
Besonders schwierig wurde es an der Klippe, wo ich hinaufklettern musste und kaum Platz hatte.

Verlässliche Angaben zu Todesfällen gibt es nicht. Aber es heisst, dass hier jährlich rund hundert Menschen ums Leben kommen, womit, die Passage als “gefährlichste Bergtour der Welt” bekannt wurde. Wir haben sie gemeistert und es war eine ganz eigene Erfahrung. Es war das großartigste Gefühl, das ich je in meinem Leben hatte. Ich war völlig eins mit der Welt. Ich fühlte mich frei, wild und wunderbar.

 

 

 

 

Ulaanbaatar – Eine Reise wert?

Ulaanbaatar – Eine Reise wert?

Nach Ulaanbaatar, der Haupstadt in der Mongolei, verirrten wir uns, weil wir nach 6 Monaten auf Bali, die Sonne und die nervigen Mücken satt hatten und in den Skiurlaub wollten. Wir hielten das für eine gute Idee, um dort kurzzeitig zu verweilen, das Visum für Russland […]

Auf ein fröhliches Jahr 2018

Auf ein fröhliches Jahr 2018

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Ein weiteres tolles Jahr, das viel zu schnell verging und mir so viele wunderbare Momente zauberte. Und nur darauf kommt es an, auf die tollen Momente. Das erste halbe Jahr verbrachte ich in Japan: Ein tolles Land, mein […]

Größter Vulkan Balis schleudert mächtige Rauchsäulen in den Himmel

Größter Vulkan Balis schleudert mächtige Rauchsäulen in den Himmel

Kleine Kinder tragen Mundschutz und spielen Verstecken. Staub liegt in der Luft. Auf den Bäumen und Straßen. Denn gerade speit der größte Vulkan Balis mächtige Rauchsäulen, bis zu 6000 Meter hoch in den Himmel. Der Mt Agung.
Der Vulkan ist das letzte Mal 1663 ausgebrochen und kostete 1100 Menschen das Leben. Im September fing er an rumoren, da lebten wir gerade in Amed Beach, in einem Dorf, ca 11 km vom Krater entfernt. In der Nacht konnten wir die Lava, die am Vulkan herunterlief, leuchten sehen.

Dann begann das mit den Erdbeben. Erst zwei, dann fünf und schon bald hörte die Erde nicht mehr auf zu wackeln und ich fühlte mich ständig trunken. Ich, die bis zu diesem Jahr noch nie ein Erdbeben erlebt hatte, das erste in Japan, wo ich gerade erwachte und das Bett zu wackeln begann und ich mich fragte, wer den Massagemodus angestellt hat, lebte jetzt in unzähligen.
Währenddessen spuckte der Vulkan weiter Lava, wie son altes Lama. Und ich packte meinen Rucksack für den Enstfall. Wanderschuhe standen bereit.
Als ich bereits die zweite Nacht nicht mehr schlafen konnte, weil der Vulkan mich mit ständigen Beben aus dem Bett holte, bei einem Beben verschob er mein Bett, er besuchte mich also schon im Schlaf, unverschämter Kerl, packten wir unsere Sachen und flüchteten in den Norden. Wir suchten Schutz hinter den Bergen.

Eine Woche später ließ die Aktivität des Vulkans nach, jedensfalls hieß es das so in den Nachrichten. Sofort stufte man die Sicherheitsstufe hinunter. Die Tourismuszahlen, Balis höchste Einnahmequelle waren stark zurückgegangen und man wollte retten, was zu retten war.

Doch der Vulkan war immer noch da und nur einen Monat später schleuderte er eine 1000 Meter hohe Rauchwolke in den Himmel. Dann eine 3000 Meter hohe und dann eine 6000 Meter hohe.
Weil ich mich immer noch hinter den Bergen versteckt hielt, konnte ich sie nicht sehen.

Also schmissen wir uns heute um 4.00 Uhr aus dem Bett und fuhren zum Vulkan.
Schon beim Näherkommen sahen wir hinter den Bergen die aufsteigende Rauchwolke des Vulkans. Es war magisch.
Und dann, als wir über die Kuppel der Berge kamen, sahen wir ihn in seiner ganzen Größe, mit seiner riesigen, aufsteigenden Rauchwolke. Ich habe noch nie etwas so beeindruckendes gesehen.

Aber natürlich musste ich ganz nah ran. Also fuhren wir ganz nah heran. Nach einer Waldabfahrt kam ein Dorf. Plötzlich war alles voller Staub, wie in ner Kriegszone, da waren Flocken in der Luft, die taten im Auge weh und Partikel im Mund, die glashart waren. Die Straßen, Häuser und Autos waren mit Staub überzogen, wir waren mitten in die Vulkanwolke geraten, weil das so übelst gefährlich ist, machten wir schnell wieder kehrt und fuhren davon. Denn wenn die Partikel durch Ansaugen der Luft in den Verbrennungsraum des Motors gelangen, bringen sie das Fahrzeug zum Stoppen und wir wären verloren gewesen.

Was für ein Erlebnis.

Aber es war auch traurig. Traurig zu sehen, dass die Menschen dort immer noch leben. Sie möchten oder können nicht evakuiert werden. Ihr Berg ist ihnen heilig und oftmals haben sie nichts außer einem Feld, von dessen Ernte und Ertrag sie leben. Wo sollen sie hin?
Ich sah kleine Kinder mit Mundschutz herumrennen, ohne dass sie ahnen, welche unmittelbare Gefahr über ihnrn schwebt. Nicht nur von der Wolke, die glasharte Partikel absondert, welche durch die Lunge nicht ausgesondert werden können und in den Blutkreislauf gelangen, wo sie Herz, Lunge und andere Organe zerstören.
Gefahr droht ihnen auch von dem Koloss, der sich auf einen riesigen Ausbruch vorbereitet. Vor dem wir vielleicht nicht mal hinter den Bergen sicher sind.

Das Abenteuer auf Bali: Die 14 coolsten Dinge auf Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan

Das Abenteuer auf Bali: Die 14 coolsten Dinge auf Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan

Hast du alle Hauptattraktionen auf Bali besucht? Warst du surfen. Bist du zwischen den Reisterrassen herumspaziert? Warst du schaukeln und hast einen der unzähligen Tempel besucht? Aber dennoch fehlt dir etwas? Ein Platz, wo du den Horden von Touristen entkommen kannst? Ein verstecktes Paradies? Wo […]

6 Reisetipps für Munduk, Bali

6 Reisetipps für Munduk, Bali

Bali, das stecknadelgroße, verschwindend winzige Sandkorn am Rand der kleinen Sunda Inseln zieht die Urlauber magisch an. Bali ist berühmt für seine paradiesische Küstenlandschaft, seine traumhaften Wasserfälle und natürlich für seine unzähligen Reisfelder. Aber Bali hat viel mehr zu bieten, denn im Norden zwischen den […]

Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Wie es ist, seit 9 Jahren auf Reisen zu sein

Seit September 2008 bin ich am Reisen. Wie es ist, seit 9 Jahren von Land zu Land zu reisen – wie man sich das überhaupt leisten kann und ob es sich lohnt dafür alles aufzugeben, das erkläre ich in meinem neuen Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen.

 

Aber vorab schon mal ein kleiner Einblick:

Im September 2008 habe ich mir mit meinem Freund ein Work and Travel Visum für Kanada geholt und dann sind wir einfach los geflogen. Eigentlich wollten wir uns in Kanada niederlassen. Aber dann hat uns nach einem Jahr das Reisefieber gepackt und wir sind von Land zu Land gereist und haben nicht mehr damit aufgehört. Je mehr man reist, desto mehr Orte will man sehen.

 

Was genieße ich am meisten am Reisen:

Das Gefühl der absoluten Freiheit! Ich kann gehen wohin ich möchte und tun, was ich will. Ich wache jeden Morgen mit dem Gedanken auf, dass ich dankbar für diesen wunderbaren Tag bin und etwas Tolles passieren wird und oftmals ist das auch so. Unser Leben ist das, was wir daraus machen. Und wir bekommen jeden Tag die Chance, das Beste daraus zu machen.

 

Was sind die Schattenseiten beim Reisen:

Das Loslassen. Mich von anderen Menschen, Ländern, besonderen Orten, wunderbaren Begegnungen, einmaligen Augenblicken zu verabschieden. Es ist jedes Mal schwierig. Ich vermisse sie alle. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich sie im Herzen immer bei mir trage. Das loslassen gehört einfach dazu. Sie wohnen weiter in meinen Erinnerungen. Irgendwann müssen wir uns alle verabschieden. Von jedem und allem.
Dazu kommen die nicht so schönen Dinge. Die Armut. Wenn ich mit ansehen muss, wie wir diesen Planeten zerstören, wie riesige Müllberge, an wunderschönen Stränden lagern und dann von der nächsten Welle ins Meer geschwemmt werden.

 

Warum sollte man reisen:

Um seiner Komfortzone zu entfliehen. Um sich selbst zu finden. Um viele wunderbare Momente zu erleben. Um sich zu verändern. Zu wachsen. Das Leben in die Hand zu nehmen. Seinen Träumen zu folgen. Träume sind die Sehnsüchte unseres Herzens. Sie kennen unseren Weg.

 

Wie finanziert man das:

Ich arbeite unterwegs. Aber dazu mehr in meinem Buch.

 

Ist es gefährlich zu reisen:

Nein. Man ist ständig von anderen Menschen und Reisenden umgeben. Passieren kann einem überall etwas. Auch in Deutschland gibt es zwielichtige Gestalten und üble Gegenden.

 

Mein ganzes Hab und Gut befindet sich in meinen beiden Koffern. Was ist das Wichtigste, das ich dabei habe:

Ein paar Bücher, sie sind meine besten Freunde.

 

Vermisse ich es an einem Ort zu bleiben, also ein Zuhause zu haben:

Ich bin in der Welt Zuhause. Wenn es mir irgendwo gefällt, dann nehme ich mir ein Apartment und bleibe dort länger. So kann ich auch hinter die Kulissen schauen. So lerne ich das wahre Leben kennen. So kann ich ausruhen, meine Koffer auspacken und arbeiten. Wenn wir dann weiter ziehen wollen, ziehen wir wieder los. Diese Freiheit mag ich.

 

Meine beste Reiseerinnerung bisher:

Ach es gibt so viele.
In Los Organos, Peru, einem kleinen Fischerdörfchen im Norden von Peru durfte ich Babyschildkröten ins Meer geleiten.

 

Höre ich irgendwann auf zu reisen:

Ich habe keine Ahnung. Warum sollte ich mit etwas aufhören, dass ich so sehr liebe. Das mich glücklich macht. Ich lebe von einem Tag zum anderen. Ich lebe im Moment. Und so lange ich reisen möchte, reise ich. Bis ich die ganze Welt gesehen habe.

 

Was ich anderen Menschen empfehle:

Wenn ihr Lust zu reisen habt, euch aber nicht traut, oder nicht wisst, wie ihr es angehen sollt, dann lest mein Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen und dann tut es einfach! Wenn ich reisen kann, dann kannst du es auch.

Hier gehts zum Buch:

Karibik mit Affe: So schön ist Panama

Karibik mit Affe: So schön ist Panama

Man sagt Bücher sind Briefe, die sich der Autor selbst schreibt, um sich zu erinnern. Drei Jahre lebte ich auf der karibischen Insel Bocas del Toro in Panama, zwischen fetten Palmen, teuflischen Affen und dem blauen Meer. Zusammen mit einem Kapuzineraffen, der mein Leben bereicherte, […]

20 Dinge, die ich von meinen Reisen gelernt habe

20 Dinge, die ich von meinen Reisen gelernt habe

Seit 9 Jahren reise ich nun durch die Welt. Ich habe bereits in 10 Ländern gelebt und mehr als 50 besucht. Zudem spreche ich 3 Sprachen fließend und noch einige andere, in denen ich mir zumindest einen Kaffee bestellen kann. Reisen gibt mir alles, was […]

Gebrauchsanweisung fürs Reisen

 

Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.
Marco Polo

 

Der essenzielle Ratgeber für alle, die auf Reisen gehen wollen.
Seit 9 Jahren reise ich nun durch die Welt. Ich habe bereits in 10 Ländern gelebt und mehr als 50 bereist. Zudem spreche ich 3 Sprachen fließend und noch einige andere, in denen ich mir zumindest einen Kaffee bestellen kann, und weil mich diesbezüglich immer wieder Fragen erreichen: “Wie machst du das? Wie finanzierst du das? … usw.”, verrate ich nun in meinem neuen Buch: “Gebrauchsanweisung fürs Reisen” ein paar meiner Geheimnisse.

  

Rezensionen zu meinem Buch: Habe das Buch regelrecht verschlungen, viele interessante Tipps und Anregungen fürs Reisen. Hat viel Spaß gemacht es zu lesen, denn es gab auch einige lustige Stellen, und ich mag den Stil der Autorin sehr. Man merkt das Sie viel Erfahrung im Reisen besitzt. Ein Buch das einlädt sich auch mal außerhalb der Touristikhochburgen die Länder anzuschauen. – Michael Uellenberg

Das neue Buch der Autorin Ricarda Peter ist ein essenzieller Ratgeber für Reisende, um sich seine Träume vom Reisen zu erfüllen. Das Buch macht Lust darauf, die Koffer zu packen und die Welt erobern zu gehen. Zusätzlich stolpert man im Laufe des Buches über den Sinn des Lebens. Was bedeutet es zu Reisen. Wofür ist es überhaupt gut? Und sollte man dafür wirklich alles aufgeben? Das Buch hat einen lockeren und humorvollen Schreibstil. Die Autorin bezieht sich auf die Fülle des Lebens, das sie in der Fremde lebt. Sie gibt unzählige und wertvolle Tipps und man erfährt viel über die Eigenarten in anderen Ländern. Absolut empfehlenswert. – Sibylle Berg

Hier gehts zum Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen

Bocas del Toro – So schön ist Panama

Fette Palmen, weiße Strände, kristallklares Wasser, dichter Dschungel, perfekte Surf- und Tauchplätze, Yogaschulen mit Blick aufs Meer und eine tolle Partyszene bietet Bocas del Toro. Die karibische Inselgruppe in Panama ist so zauberhaft, dass ich drei Jahre blieb. Das Archipel bietet einfach alles, was das […]

13 Lieblingsmomente meiner Reisen

13 Lieblingsmomente meiner Reisen

Reisen ist meine große Leidenschaft. Ich liebe es neue Länder zu entdecken, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Neue Geschmäcker und Gerüche, Lebensweisheiten und Philosophien. Meine Reise begann vor acht Jahren, als ich nach Kanada auswanderte und dann die Welt erobern ging. So begann das mit […]

Von Peru nach Chile


Momentan befinde ich mich in Antofagasta in Chile, diesem entlegenen Landstrich von viertausenddreihundert Kilometer Berge, Täler, Seen und Meer. Im Norden, das durch die Atacamiwüste vom restlichen Kontinent getrennt ist und die trockenste der Welt ist, wie die Bewohner glauben! Ich tue mich etwas schwer mit diesem Land, Peru liebte ich vom ersten Moment an und der Abschied fiel unglaublich schwer. Peru war einfach etwas besonderes. Nun heißt es wieder: auf zu neuen Abenteuern, neue Luft zu atmen und die schlafenden Vulkane, sowie die endlosen Bergketten, die Chile in einer monumentalen Umarmung umfangen, zu bestaunen und die unzähligen Abenteuer zu erleben, die ich als Kind sooft erträumte.

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Chile ist sehr europäisch. Die vielen Plattenbauten ragen wie eine Armee aus jeder Stadt, bereit jedem Tsunami, der sich vom Meer nähern sollte, die Stirn zu bieten.

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Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern das man nie beginnen wird zu leben.

Das Leben in Olon, Ecuador

Als ich vor drei Wochen an die Küste von Ecuador nach Olon gelangte, ahnte ich nicht, wie es mich auf seine Art verzaubern sollte. Mit majestätischen Walen die an der Küste entlang schwimmen, mit belebten Gassen, mit wunderbar netten Einheimischen und mit Eindrücken die selbst […]

Whale watching in Ecuador

Von Juli bis September wenn das Meer aufgrund des Humboldstrom, der im antarktischen Gewässer startet und zu den Küsten von Chile, Peru und Ecuador aufbricht, arschlochkalt wird, schwimmen Gruppen von Walen an der Küste von Ecuador entlang. Mit Tourboten kann man hinausfahren und sie beobachten. […]

Die ersten Tage in Ecuador

Die ersten Tage in Ecuador


Es ist ein gewöhnlicher Donnerstagabend als ich in Quito, der Hauptstadt von Eucador, lande. In dem Land der Vulkane, der Heimat feuriger Riesen, die immer noch aktiv sind und keine Ruhe geben. Noch fühle ich mich verloren und muss meiner Seele Zeit geben um nach zu reisen. Noch liegt die Stadt in Dunkelheit versunken und eingehüllt im leichten Neben friedlich schlafend da.

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Am nächsten Morgen scheinen die Menschen beschäftigt zu sein aber nie fehlt die Zeit für ein Lächeln! Eingerahmt von Vulkanen und mit 1,4 Mio Einwohnern ist Quito die zweitgrößte Stadt in Ecuador, nach Guayagil und befindet sich auf 2.850 m, was recht hoch ist und zu Atembeschwerden und Kopfschmerzen bei Menschen führt, die mit großer Höhe weniger vertraut sind, mir aber anscheinend nichts auszumachen scheint. Die Menschen sind wunderbar nett und die Eindrücke berauschend anders. Noch immer kann ich nicht glauben, in Ecuador zu sein und noch immer erscheint es mir wie im Traum. Dabei gehört die Altstadt von Quito zum UNESCO Weltkulturerbe und weist einige besonders alte Bauten und Plätze auf, die es wert sind besucht zu werden.image image


Am zweiten Tag geht es in die Berge, nach Cuicocha! Der Spritpreis mit 1.48 Dollar pro Gallon ist unschlagbar günstig aber die Fahrt aus der Stadt heraus, ist schwer erträglich, weil der Abgasgestang mir Kopfschmerzen verursacht.
Aus der Stadt draußen führt die Straße durch eine Serpentin Landschaft, die verzaubert und sich an den Bergen entlangschlängelt, die wunderschön im grünen liegen. Doch darf der Verkehr nicht missachtet werden, denn “Über-Rot”-fahren, das anscheinend normal zu sein scheint und Missachtung sämtlicher Regeln, sowie riskante Überholmanöver und Geschwindigkeitsübertretungen machen die Autofahrt zu einer Herausforderung.
Doch schliesslich gelange ich zu der Lagune Cuicocha, eine der schönsten Lagunen Ecuadors, gelegen am Fuße des Cotacachi Vulkans und ganz in der Nähe von Otavalo, einem kleinen Städchen mit indigener Bevölkerung.
Zwei sagenumwobene Inseln, die aufgrund vulkanischer Eruptionen entstanden, liegen inmitten der Cuicochalagune und können mit einer Bootsfahrt umrundet werden. imageimage


Alsbald geht es an die Küste, denn ich brauche das Meer um mich wohl zu fühlen. Die Straßen sind in einem hervorragenden Zustand aber wieder ist mit temperamentvollen Fahrern und ungewöhnlichen Ereignissen zu rechnen! Riskante Überholmanöver, liegengebliebene LKWs nach einer Kurve, sowie Kühe und Esel die gemütlich die Straße entlang trotten, ungeachtet der Gefahr die sich ihnen auf vier Rädern nähert! Wilde Pferde, die am Wegesrand grasen und ihr Hinterteil auf die Fahrbahn ausdehnen. Es scheint völlig normal zu sein und erscheint mir doch als ein komplettes Durcheinander! photo1(5)imageimageimage